Sabrina Setlur zählt zwischen 1995 und 2007 zu den größten Pop-Ikonen Deutschlands. Danach zog sich die Rapperin komplett aus dem Musikgeschäft zurück und suchte sich neue Bühnen. Nun ist die 50-jährige Sängerin als Schauspielerin im neuen Kölner „Tatort“ mit dem Titel „Siebte Etage“ zu sehen ist (24. November, ARD, 20.15 Uhr). Die Rolle als ehemalige Prostituierte hat ihr einiges abverlangt.
Als Musikerin sind Sie seit einiger Zeit nicht mehr hervorgetreten, aber dafür sind Sie jetzt im „Tatort“ als Schauspielerin zu sehen. Spiegelt sich darin so etwas wie eine persönliche Entwicklung wider?
Sabrina Setlur: Ja, das geht Hand in Hand. Wenn ich auf die Bühne gehe, dann ist das nicht dieselbe Sabrina, die auf der Couch sitzt. Daher denke ich, dass jeder Künstler eine Art Schauspieler in sich trägt. Aber ich habe einen Riesenrespekt vor Menschen, die das wirklich gelernt haben. Ich habe langsam darauf hingearbeitet, indem ich mich bei früheren Auftritten als Darstellerin selbst gespielt habe.
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