Adele Neuhauser ist Kult: Als Bibi Fellner im „Tatort“ Wien (ARD) begeistert sie an der Seite von Harald Krassnitzer seit Jahren ein Millionenpublikum. Bei „Wer weiß denn sowas XXL“ am Samstag, 8. Februar (20.15 Uhr im Ersten), stellt sie ihr Allgemeinwissen auf die Probe. In diesem Gespräch im Rahmen der FUNKE-Serie „Meine erste Liebe“ aber geht es um ein ganz anderes Thema: Neuhauser berichtet von ihren ersten Erfahrungen in Sachen Beziehung und Romantik. Ein Thema, mit dem sie sich auch in einem ihrer jüngsten Projekte „Ungeschminkt“ (ARD-Mediathek) auseinandersetze.
In „Ungeschminkt“ spielen Sie eine Trans-Frau. Der Film dreht sich letztlich um unsere Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit. Mit welchem Geschlechterbild sind Sie aufgewachsen?
Adele Neuhauser: Ich bin Jahrgang 1959. Sie können sich also vorstellen, dass damals das Männerbild vom Machotum geprägt wurde. Danach habe ich meine Erfahrungen mit der radikalen Wiener Kunstszene gemacht, wo völlig andere männliche und weibliche Charaktere lebendig wurden – mit Freier Liebe und Nacktheit.
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