Von „Tatort“ bis „Polizeiruf 110“ – Cordelia Wege hat im Lauf ihrer Karriere eine ganze Menge Krimis gedreht. Mit „Nord bei Nordost“, dessen Pilotfilm am 3. Oktober um 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird, könnte nun eine eigene Reihe für die 48-Jährige starten. Das wäre ganz nach dem Geschmack der Schauspielerin, die auch für Serien wie „Dark“ bekannt ist. Auch deshalb, weil sie dann ihrer Liebe zur Natur frönen und noch mehr vom Selbstvertrauen ihrer Figur lernen kann.
Haben Sie nicht gezögert, sich auf noch auf ein Krimiformat einzulassen, das Sie womöglich Jahre lang in Anspruch nimmt?
Cordelia Wege: Wir haben ja bislang nur den Pilotfilm zu „Nord bei Nordost“ gedreht und wissen nicht, ob es weitergeht. Das entscheiden am 3. Oktober die Zuschauerzahlen. Ich drücke also die Daumen! Natürlich könnte man die Frage stellen, ob es nicht bereits genügend Krimiformate im deutschen TV gebe. Ich denke, dass jedes Filmgenre Geschichten über Menschen erzählt. Vielleicht sind Krimis sogar besonders geeignet, gesellschaftlich relevante Themen aufzugreifen und zwischenmenschliche Beziehungen zu beleuchten. In „Nord bei Nordost – Westend“ gefällt mir zum Beispiel die Figurenkonstellation sehr gut: Es ergibt sich durch das Dreieck, in dem die Hauptcharaktere zueinander stehen, ein Variationsreichtum.




