Maria Furtwängler ist vor allem als „Tatort“-Kommissarin bekannt, gleichzeitig ist die 58-jährige Schauspielerin aber auch eine engagierte Umweltaktivistin. Am 12. und 13. September zählte sie zu den Rednerinnen auf der Münchner Konferenz „DLD Nature“. Ein Vorgeschmack auf ihren Dokumentarfilm „Erlebnis Erde: Das Ende der Insekten“ (ARD-Mediathek), der ab dem 30. September zu sehen sein wird. Die Schauspielerei will Furtwängler für ihr Engagement aber nicht an den Nagel hängen.

Wie aufgeschlossen sind eigentlich die Fernsehsender für Ihre Umweltdokumentationen?

Maria Furtwängler: Die sagen nicht: „Mensch, machen Sie doch bitte die nächste“. Ich lasse das eher auf mich zurollen. Es ist nicht so, dass ich so wahnsinnig viel freie Zeit hätte und jetzt eine neue Karriere als Dokumentarfilmerin für mich sehe. Aber ich kann mir schon vorstellen, so etwas nochmal zu machen. Andererseits glaube ich sehr stark an die Macht der Fiktion und würde mir wünschen, dass wir diese Themen noch mehr über unsere Filme transportieren.

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