US-Schauspielerin Sharon Stone ist bekannt aus Filmen wie „Basic Instinct“ und hat sich während ihrer Karriere für die Non-Profit-Organisation „Amfar“ und die Aids-Hilfe engagiert. 2001 erleidet sie einen schweren Schlaganfall, der ihr Leben und ihre Karriere drastisch verändert. In einem Interview mit dem „Hollywood Reporter“ spricht sie nun offen über diese schwierige Zeit und den langen Weg zur Genesung.

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Mit einer Überlebenschance von einem Prozent versuchten die Ärzte ihr nach dem Schicksalsschlag das Leben zu retten, wie der „Hollywood Reporter“ berichtet. Sie sei am Gehirn operiert worden und habe ihr Gehör auf einer Seite verloren, erzählt sie. Neun Tage lang hatte sie Hirnblutungen. „Mein Gehirn war nicht mehr dort, wo es vorher war,“ erklärt sie und fügt hinzu, „viele Leute dachten, ich würde sterben.“

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Sharon Stone erleidet Schlaganfall – „Ich hatte eine Nahtoderfahrung“

Heute sagt sie, habe der Schlaganfall nicht nur ihren Geruchssinn und ihr Sehvermögen stark beeinträchtigt, sondern ihre Art zu denken komplett verändert. Ein buddhistischer Mönch sagte ihr, sie sei in ihrem eigenen Körper wiedergeboren worden. „Ich hatte eine Nahtoderfahrung, und sie haben mich zurückgeholt,“ erzählt Stone. 

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Ihre Genesung habe sieben Jahre lang gedauert, berichtet Stone. In dieser Zeit sei sie von vielen Menschen ausgenutzt worden. Ihr gesamtes angespartes Vermögen von 18 Millionen Dollar sei verschwunden gewesen, als sie endlich wieder Zugang zu ihren Bankkonten erhielt. „Mein Kühlschrank, mein Telefon – alles war auf andere Namen registriert“, erzählt sie und beschreibt die Herausforderungen, denen sie zusätzlich zu ihrer gesundheitlichen Erholung gegenüberstand. Ihr sei „null Geld“ gelieben, betont sie im Interview.

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Trotz dieser Rückschläge entschied sich Stone, nicht in Bitterkeit oder Wut zu verharren. „Ich entschied mich, präsent zu bleiben und loszulassen“, sagt sie. Ihre Einstellung half ihr, die schwierigen Zeiten zu überstehen und sich neu zu orientieren. „Wenn man an dem Samen der Bitterkeit festhält, verlässt er einen nie. Aber wenn man auch nur ein wenig Glauben hat, wird man überleben.“

Heute lebt Stone nach einem neuen Lebensmotto: „Ich lebe jetzt für die Freude und den Zweck.“ Ein bisschen Wehmut nach ihrem alten Leben aber bleibt: „Ich hätte wirklich gern meine eigene, echte Karriere zurück. Ich hätte wirklich gern mein Leben zurück.“

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