Die US-Rockband Linkin Park hat sich mit einer Nachricht auf Facebook von ihrem verstorbenen Sänger Chester Bennington verabschiedet. „Deine Abwesenheit hinterlässt eine Leere, die nie gefüllt werden kann – eine ausgelassene, witzige, ehrgeizige, kreative, freundliche, großzügige Stimme im Raum fehlt“, schrieb die Band am Montag.

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Der Eintrag brachte es innerhalb einer guten Stunde auf Hunderttausende Likes. Bennington hatte sich am Donnerstag im Alter von 41 Jahren das Leben genommen.
„Wir lieben dich und vermissen dich so sehr“
„Die Dämonen, die dich uns wegnahmen, waren immer Teil des Deals. Schließlich verliebten sich alle überhaupt in dich wegen der Art, wie du über diese Dämonen sangst. Du stelltest sie furchtlos zur Schau und brachtest uns dadurch zusammen und lehrtest uns, menschlicher zu sein“, hieß es in der mit „LP“ unterzeichneten Nachricht.
Beliebtestes Album ist „One More Light“
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Nach dem gibt es einen Ansturm auf die Musik der US-Rockband. In einer Zwischenauswertung schafften es 11 Alben und 20 Singles in die Top 100 der deutschen Charts, wie GfK Entertainment am Montag mitteilte. Zum Vergleich: Michael Jackson sei 2009 posthum mit neun Alben und 24 Singles in der Top 100 vertreten gewesen.
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Beliebtestes-Album war demnach die aktuelle Einspielung „One More Light“, die sich auf Position vier der Trends verbesserte. „Hybrid Theory“ von 2001 landete auf Platz 13.
Linkin Park wurde Ende der 90er Jahre durch eine Mischung aus Nu-Metal, Rock, Rap-Klängen und elektronischen Sounds bekannt und gehört zu den erfolgreichsten Rock-Bands der Welt. (dpa)
Anmerkung der Redaktion: Aufgrund der hohen Nachahmerquote berichten wir in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden oder Sie jemanden kennen, der daran leidet, können Sie sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie erreichen sie telefonisch unter 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.






