Radsport

Das Berliner Sechstagerennen hat einen neuen Besitzer

20 Jahre nach seiner Wiederbelebung läuft das 105. Berliner Sechstagerennen 2016 unter neuem Besitzer. Der kennt sich im Radsport aus.

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (3.v.l.) und Reiner Schnorfeil (5.v.l.) von der Berliner Sechstagerennen GmbH bei der Eröffnung der 104. Berlin Sixdays

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (3.v.l.) und Reiner Schnorfeil (5.v.l.) von der Berliner Sechstagerennen GmbH bei der Eröffnung der 104. Berlin Sixdays

Foto: Eventpress Hoensch / picture alliance / Eventpress Ho

Berlin.  Die Traditionsveranstaltung Berliner Sechstagerennen hat einen neuen Besitzer. Der alleinige Gesellschafter Reiner Schnorfeil hat seine Anteile an die Madison Sports Group in London verkauft. Er bleibt aber weiter als Leiter Sponsoring und Berater erhalten.

Vom 28. Januar bis 2. Februar 2016 findet das 105. Berliner Sechstagerennen 20 Jahre nach seiner Wiederbelebung statt.

Schnorfeil hatte die älteste Sixday-Veranstaltung der Welt erst vor knapp zwei Jahren von Heinz Seesing erworben. Über den Verkauf an die britische Gruppe war bereits lange spekuliert worden, nachdem die Veranstaltung zuletzt in finanzielle Schwierigkeiten geraten war.

Bis 2022 weiter im Velodrom

Schnorfeil begrüßt die Entwicklung: „Für das Berliner Sechstagerennen ist der Schritt in die internationale Partnerschaft von großer Bedeutung und sichert die Zukunft des Events für die Sportstadt Berlin“. Die Verträge mit dem Velodrom seien bis 2022 verlängert worden.

Die Madison Sports Group veranstaltet im Oktober nach 35 Jahren Pause das Sechstagerennen Six Day London (18. – 23. Oktober). Bahnradsport ist in Großbritannien besonders nach der Medaillenflut bei den Olympischen Spielen von London vor drei Jahren sehr populär.

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