In der Volksmusik-Branche ist neben Föhnfrisuren, adretter Kleidung und launigen Rhythmen vor allem eines von größter Wichtigkeit: ein strahlend weißes Dauerlächeln.
Und Stefanie Hertel, seit Jahren bei den fröhlichen Musikanten gut im Geschäft, lässt sich auch nach ihrer schlagzeilenträchtigen Trennung von Stefan Mross eben jenes Profi-Grinsen nicht verderben.
In ihrem ersten Interview zum Liebes-Aus machte sie dabei allerdings so sehr auf heile Welt, dass es eher peinlich wirkte:
Wie sehr sie das Scheitern ihrer Ehe traurig mache, wollte die "Bild"-Zeitung wissen . "Unsere Beziehung ist nicht gescheitert", gab Hertel zurück. "Wir waren 16 Jahre glücklich zusammen, fünf davon verheiratet. Das muss uns erst mal einer nachmachen. Gerade in unserer Show-Branche. Ich bin Stefan dankbar für die Zeit. Irgendwann haben wir uns einfach auseinandergelebt."
Lupenreines Politiker-Deutsch
Doch bedeutet eine Trennung unterm Strich nicht doch zwangsläufig, dass man am Ende gescheitert ist? Kopfschütteln bei Hertel, die in lupenreinem Politiker-Deutsch ausführt:
"Das sehe ich anders. Wir haben viele tolle Jahre miteinander verbracht, auf die wir nicht verzichten möchten. Die Zeit mit Stefan betrachte ich als Gewinn. Auch wenn unsere Wege als Ehepartner sich trennen, schätzen wir uns sehr. Wir halten weiterhin zusammen. Scheitern ist für mich Versagen auf der ganzen Linie. Wir haben beide gewonnen."
Jetzt fühle sie sich im bayerischen Chiemgau auch ohne ihren Mann sehr wohl, und auch sonst sei alles "wunderbar". Trotz einer womöglich anstehenden Scheidung sei ihr Verhältnis mit Mross "sehr freundschaftlich. Wir sehen uns regelmäßig. Wenn wir zusammen auf der Bühne stehen, haben wir viel Spaß miteinander."
Na denn, ein Prosit auf die Gemütlichkeit.
mak




