Mit dem DS3 zeigt Citroën auf der IAA das erste Auto seiner neuen DS-Modellpalette. Ausgeprägte Rundungen und eine prägnante Linienführung, eine hoch angesetzte Gürtellinie und seitliche Schlitze in der Bugschürze sind die hervorstechenden optischen Merkmale des neuen Designs.

Markant ist auch die „Haifischflosse“, die die vorderen und hinteren Seitenfenster teilt und den Eindruck erweckt, das Dach schwebe über der Fensterlinie.

Im Innenraum verbindet sich, wie beim historischen Namensvetter, eine gewisse Eleganz mit moderner Technik.

Die drei konischen Rundinstrumente vor dem Fahrer, die nahe am Lenkrad angebrachten Bedienelemente, dezente Chromelemente, eine niedrige Sitzposition und körpernah geformte Sitze sind dem Ambiente eines Sportwagens entlehnt.

Gleichzeitig will der DS3 geräumiger sein als sein Citroën-Vorgänger C3. Das Armaturenbrett ist angehoben und gibt mehr Beinfreiheit, schlanke Sitzlehnen und ein steiles Heck schaffen Platz auf den Rücksitzen.

Dank dieser Auslegung bietet der DS3 fünf echte Sitzplätze und zahlreiche Ablagen (darunter ein 13 Liter großes Handschuhfach). Der Kofferraum fällt mit 285 Litern kleiner aus als im C3. Immerhin lässt er sich mithilfe einer geteilt umklappbaren Rückbank erweitern.

Outfit-Varianten bietet Citroën reichlich: Die Farben von Dach, Wagenkörper, Außenspiegelschalen und Rädern können unterschiedlich gewählt und vielfach kombiniert werden. Im Innenraum stehen verschiedene Farben und Materialien für Armaturenbrett, Schalthebelknauf und weitere Elemente zur Wahl. Schließlich kann man sich sogar aus sieben Karosserie-Dekors zusätzliche Accessoires montieren lassen.

Für Vincent Besson, Direktor für Produkte und Märkte der Marke Citroën bei PSA, ist „DS3-Fahren so, als hätte man die Räder direkt an den Fingerspitzen“. Für den Kleinwagen (3,95 m lang, 1,71 m breit und 1,46 m hoch) stehen Fünf Motoren zur Wahl: Zwei Turbodiesel mit Rußfilter: HDi110 und HDi 90, sowie drei Benzinmotoren: THP 150, VTi 120 und VTi 95. Die Zahlen stehen jeweils für die Motorleistung in PS.

Der DS3 soll robuster und durch den Einsatz neuer Verfahren zugleich leichter sein als vergleichbare Vorgängermodelle. Niedrige CO2-Emissionswerte, die im besten Fall nur 99 Gramm pro Kilometer betragen, belegen, dass Citroën in Sachen Verbrauchssenkung Fortschritte gemacht hat. Der sparsamste C3 kam noch auf 115 g/km.

mv