Neues Modelljahr, neue Power: BMW rüstet die Mini-Familie mit komplett überarbeiteten Motoren aus.
Mit der Umstellung auf die Schadstoffnorm Euro 5 sei die Leistung der Vierzylinder gestiegen, während Verbrauch und CO2-Ausstoß zurückgingen, heißt es aus dem Bayrischen Mutterhaus des britischen Kleinwagenbauers.
Das Cabrio gibt es künftig auch als Mini One mit einer jetzt 98 PS starken Einstiegsmotorisierung.
Der aufgeladene 1,6-Liter des Mini Coupé S kommt nach der Überarbeitung auf satte 184 PS und verbraucht mit 5,8 Litern 0,4 Liter weniger.
Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 136 g/km.
Auch der Mini Cooper bekommt einen modifizierten Motor.
Dort steigt die Leistung des 1,6-Liters um drei auf 122 PS, der Verbrauch liegt künftig bei 5,4 Litern (CO2-Ausstoß: 127 g/km).
Der dritte neue Motor steckt im Mini One. Dort wird von 1,4 auf 1,6 Liter Hubraum umgestellt. Die Maschine erreicht so 98 PS.
Gleichzeitig steigt das maximale Drehmoment um 13 auf 153 Nm, während der Verbrauch künftig bei 5,4 Litern liegt (127 g/km).
Erstmals gibt es diesen Motor nun auch im Cabrio.
Dort beschleunigt er den Wagen in 11,3 Sekunden auf Tempo 100 und ermöglicht ein Höchsttempo von 181 km/h.
Den Verbrauch des offenen Viersitzers gibt der Hersteller mit 5,7 Litern an (133 g/km).
Darüber hinaus wurde auch das nur für den Dreitürer angebotene Basis-Triebwerk überarbeitet.
Es hat jetzt ebenfalls 1,6 Liter Hubraum, bleibt zwar bei 75 PS, bietet nun aber mit 140 Nm rund 15 Prozent mehr Drehmoment.
Wem der Verbrauch von 5,4 Liter (127 g/km) noch zu hoch ist, der kann künftig eine Sparvariante für beide Einstiegsmotoren bestellen. Sie sollen dank weiterer Sparmaßnahmen nur noch 5,1 Liter verbrauchen (119 g/km).
Die Preise der einzelnen Ausstattungen werden erst kurz vor der Markteinführung im März bekanntgegeben. Dann dürfte auch klar sein mit welchen Motorisierungen das neue Minimodell angeboten werden wird.
dpa/mv




