Und das, obwohl der Viersitzer mit dem charakteristischen Klappdach aus Blech seinen Einstand erst im Oktober auf dem Pariser Salon gibt. Für Preise ist es drei Monate vor der Weltpremiere noch zu früh. Doch weil die Konkurrenz groß ist, dürfte der Spielraum klein sein: Viel mehr als die 28.000 Euro für einen entsprechenden 307 CC werden die Franzosen kaum verlangen.


Das Design ist eine Kombination beider Generationen: Die lang gezogene Silhouette und das üppige Heck übernimmt der 308 CC vom Vorgänger, die Frontpartie mit dem großen Kühlergrill, der Hakennase und den riesigen Scheinwerfern sowie die dramatisch durchgestylte Flanke hat er von der aktuellen 308-Limousine.

Dazu verspricht Peugeot einen Innenraum, der tatsächlich Platz für vier Personen bieten soll. Weil nämlich auch der Standard-308 beim Generationswechsel in Länge und Breite ein wenig gewachsen ist, dürfte es hinten nicht ganz so eng zugehen wie früher. Mehr Platz gibt es auch im Kofferraum: Bei geschlossenem Dach fasst er 403 Liter, offen kann er 226 Liter laden.


Gleichzeitig wird technisch aufgerüstet: Als erstes viersitziges Cabrio bietet der 308 CC eine Nackenheizung, wie man sie bis dato nur von Mercedes SLK und SL kannte. Außerdem gibt es als Ersatz für die bei geschlossenen Fahrzeugen üblichen Vorhangairbags ein neu entwickeltes Prallkissen, das auch den Kopf beim Seitenaufprall schützt und die konventionellen Front- und Seitenairbags ergänzt. Wie schon beim 307 CC schießen im Falle eines Überschlags hinter der Rückbank zwei Überrollbügel hervor.

Nichts Neues gibt es allerdings vorerst unter der Haube. Starten wird das Cabrio in Deutschland mit einem 140 PS starken Zweiliterdiesel. Später reichen die Franzosen noch einen Benziner mit 1,6 Liter Hubraum nach, dem sie mit Direkteinspritzung und Turbolader 150 PS entlocken wollen