Auf dem Pariser Salon im Oktober gibt der Honda Jazz seinen Einstand, ab November steht er dann bei den Händlern. Preise hat Honda zwar noch nicht verraten. Doch angesichts einer erweiterten Ausstattung, der stärkeren Motoren und des leicht gewachsenen Formats wird der Basistarif des Vorgängers von 11.290 Euro wohl nicht ganz zu halten sein. Schließlich sind neben sechs Airbags nun auch aktive Kopfstützen und endlich der Schleuderschutz ESP serienmäßig an Bord.

Dass schon der Vorgänger über zwei Millionen Mal verkauft wurde und dass sich Honda auch diesmal wieder große Hoffnungen für den Jazz macht, liegt insbesondere an seinem variablen Innenraum. Denn die Entwickler haben den Tank kurzerhand unter die vordere Sitzreihe gepackt und damit hinten mehr Platz für alle Möglichkeiten geschaffen. So kann man nicht nur mit einem Griff die ganze Rückbank umlegen, sondern man kann - wie beim Kinosessel - auch die Sitzfläche im Fond nach oben klappen und dann selbst hohe Gegenstände problemlos im Fußraum verstauen.


Außerdem gibt es einen pfiffigen Ladeboden, der den mit 427 Litern rekordverdächtig großen Kofferraum in unterschiedlichen Richtungen teilt. Mal kann man damit ein 64 Liter großes Fach im Souterrain abtrennen, und mal kann man damit aufrecht die empfindlichen Einkäufe vom Wochenmarkt vor den harten Kisten aus dem Möbelhaus schützen.

All das haben die Japaner im Zuge des Modellwechsels noch einmal verbessert. Außerdem haben sie die Rundumsicht mit größeren Scheiben und dünneren Karosseriesäulen optimiert, und sie haben in Länge und Breite ein paar Zentimeter dazu gegeben. So misst der Jazz nun 3,90 und 1,70 Meter, ist aber dennoch kleiner als ein gewöhnlicher Kleinwagen. Nur mit seiner Höhe von 1,53 Metern ragt er zwischen Corsa & Co heraus, was dem Fahrer eine gute Übersicht garantiert.

Auch unter der Haube hält der Fortschritt Einzug: Es gibt zwar wie bisher nur die Wahl zwischen zwei Vierzylindern mit 1,2 oder 1,4 Litern Hubraum. Doch haben beide Motoren jetzt mehr Leistung und weniger Durst: Das Basismodell kommt künftig auf 90 PS und 5,1 Liter, der 1,4-Liter steht mit 100 PS und 5,3 Litern in der Liste. Allerdings muss der Fahrer beim Sparen mithelfen. Deshalb ist nun auch die Schaltanzeige serienmäßig.