Die Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin ist mit der Schau von Dorothee Schumacher eröffnet worden. Im Modezelt auf dem Bebelplatz in Mitte präsentierte die Designerin ihre Kollektion für den Frühling/Sommer 2010. Noch bis Samstag (4. Juli) werden zahlreiche internationale Modemacher erwartet, darunter Boss Orange, Escada, Kaviar Gauche, Kilian Kerner, René Lezard, Michalsky und Strenesse Blue. Auch Kreationen von Nachwuchsdesignern der Kunsthochschule Weißensee und der Universität der Künste sollen gezeigt werden.
Dorothee Schumacher stammt aus Düsseldorf und hat in Italien und Frankreich Design gelernt. In Deutschland arbeitete sie für verschiedene namhafte Modeunternehmen. Derzeit feiert sie das 20-jährige Bestehen ihres Labels.
"Dies ist eine wunderbare Plattform, um nationale und internationale Presse zu erreichen. Deutsches Design bekommt auf diesem Weg ein ganz neues Standing", sagte die Designerin. Hier könne man zeigen, dass mit Deutschland nicht nur Attribute wie Pünktlichkeit und Ordnung zu verbinden seien, sondern auch "Kreativität, Modernität und Sensibilität." Schumacher verlieh jedoch auch ihrer Hoffnung Ausdruck, den Termin in Zukunft näher an die internationalen Schauen zu rücken.
Während der Berlin Fashion Week werden in dieser Woche zahlreiche weitere Modemessen in der Hauptstadt ausgerichtet. Erstmals findet auf dem Gelände des stillgelegten Flughafens Tempelhof die Bread & Butter statt. Zu den weiteren Fachmessen und Showrooms zählen Premium, Boudoir, 5 Elements, theKey.to, Green Showroom, Projektgalerie Showrooms, Showroom-Meile und Wedding Dress.
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