Ausstellung

Berliner Martin-Gropius-Bau zeigt neue Werke von Ai Weiwei

Im Berliner Martin-Gropius-Bau sind ab kommenden April auf 3000 Quadratmetern Werke von Ai Weiwei zu sehen. Auch eine Installation eigens für diese Ausstellung wird der Künstler schaffen.

Foto: PETAR KUJUNDZIC / REUTERS

Die Werke des chinesischen Konzeptkünstlers Ai Weiwei sind im kommenden Frühjahr mit einer großen Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau zu sehen. Auf 3000 Quadratmetern werden neue und bisher nicht in Deutschland gezeigte Werke präsentiert, wie die Berliner Festspiele mitteilten. Für den Lichthof des Gebäudes wird Ai Weiwei eigens eine große Installation entwickeln. Die Ausstellung läuft von 3. April bis 7. Juli 2014.

Der 1957 in Peking geborene Ai Weiwei ist einer der bekanntesten Konzeptkünstler, Bildhauer und Kuratoren Chinas. Wegen seines politischen und gesellschaftlichen Engagements ist er immer wieder Repressalien ausgesetzt. Zuletzt wurde er wegen regierungskritischer Äußerungen im Jahr 2011 für mehrere Monate in Haft gehalten. Das Regime warf ihm Steuerdelikte vor.