Götz Friedrich , 1930 in Naumburg an der Saale geboren, war Regisseur an der Komischen Oper in Ost-Berlin. Nach einem Auslandsgastspiel kehrte er nicht mehr in die DDR zurück. 1981 wurde er Generalintendant der Deutschen Oper. Der passionierte Raucher stellte in seinen Inszenierungen den Menschen, den Sänger in den Mittelpunkt. Er hat dem klassischen „Rumsteh-Kostümtheater“ Paroli geboten. Epoche machend war sein „Ring des Nibelungen“ mit dem legendären Zeittunnel-Bühnenbild. Seit 1984 steht die Tetralogie auf dem Spielplan. Drei seiner Inszenierungen sind im aktuellen Programm.

Die Hochzeit des Figaro unter Regie von Götz Friedrich aus dem Jahr 1978 steht am 25. und am 30. Dezember auf dem Spielplan. Weitere Termine Anfang des Jahres 2011.

La Traviata: Diese Friedrich-Inszenierung aus dem Jahr 1999 gibt oft den Rahmen für Stargastspiele. So sang Anna Netrebko 2007 die Violetta, am 8. und 21. Januar 2011 wird Startenor Vittorio Grigolo den Alfredo singen.

La Boheme: Die Götz-Friedrich-Inszenierung von 1988 wird am 14., 17. und 20. April an der Deutschen Oper gespielt.

Matinée zum 10. Todestag: Sonntag, 12.12.2010, 11 Uhr. Es singen Arutjun Kotchinian, Peter Seiffert und Fionnuala McCarthy. Ansprache: André Schmitz. Der Eintritt ist frei.

BMO