Nadja Saidakova, Erste Solotänzerin des Staatsballetts Berlin, bringt erstmals eine eigene, große Choreographie auf die Bühne. Beim Berliner Festival „Spielzeit Europa“ wird am kommenden Sonnabend (21 Uhr) ihr Tanzstück „Egopoint“ uraufgeführt.

Drei Tänzerinnen und sechs Tänzer schöpfen dabei aus dem klassischen Bewegungsvokabular, brechen zu Musik des Techno-DJs Luke Slater aber auch mit traditionellen Ballett-Mustern.

Saidakova selbst beschreibt ihre Inszenierung so: „Wie ist es möglich, die ungeheure Dynamik unseres verrückten Lebens in Einklang zu bringen mit dem zutiefst menschlichen Bedürfnis, sich selbst zu entdecken?“ Es tanzen unter anderem Beatrice Knop, Elisa Carrillo Cabrera, Maria Seletskaja, Michael Banzhaf, Arshak Ghalumyan und Vladislav Marinov.

Die aus Russland stammende Saidakova ist bereits seit 14 Jahren Erste Solotänzerin in Berlin. Derzeit ist sie mit dem Staatsballett in „Caravaggio“ und „Der Nussknacker“zu sehen.

BMO