Zum Jubiläum „20 Jahre Mauerfall“ wirdmet sich das Programm des 25. Internationalen Kurzfilmfestivals in Berlin ausgiebig den Ereignissen zwischen Mauerbau und Mauerfall, teilte die Interfilm mit. In fünf Teilen, soll ein "komplexer Blick auf die Zeit des Kalten Krieges“ geworfen werden.

"Schaut auf diese Stadt“ zeige ein Berlin, in dem sich die konträren Klischees der beiden deutschen Staaten verhärten. Das Programm belege die kriegerischen Strategien der beiden Seiten, hieß es. Zu sehen ist unter anderem Walter Heynowskis "Hüben und Drüben“ (DEFA, 1964).

Im Programm "Ein Staat in Panik“ würden zudem Filme des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit gezeigt, hieß es weiter. In den für interne Zwecke gemachten Schulungsfilmen werde die Zersetzung des Klassenfeindes geprobt. Unter dem Titel "Stasi intim“ seien zudem die Filme "Freies Land“, der staatlichen Druck auf eine Familie thematisiert, und der für den Deutschen Kurzfilmpreis nominierte Fotofilm "Radfahrer“ über den Fotografen Harald Hauswald.

Das Programm "Alltag zwischen den Fronten“ zeuge schließlich von dem Versuch einiger Filmemacher, subtil Kritik unterzubringen. Zudem zeige das Programm „Rock the Wall“ klassische Musikclips aus Ost und West. Auch Experimentalfilme seien im Programm vertreten.

Neben dem Schwerpunkt "Ostfront – Westfront“ werden Filme über die Niederlande und über Russland gezeigt. Im Länderschwerpunkt Russland würden Klassiker neben Werken junger Filmemacher aufgeführt. Mit kritischem Blick zeigten diese Filme ein neues Russland. Im Länderschwerpunkt "Niederlande“ stehe der fiktionale Kurzfilm im Zentrum. Zudem seien niederländische Trickfilme zu sehen.

Internet: www.interfilm.de

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