Die französische Schauspielerin Sandrine Bonnaire (42) stellt am Mittwoch in Berlin ihren neuen Film „Die Schachspielerin“ vor. Bonnaire wird gemeinsam mit der Regisseurin Caroline Bottaro bei einer "Preview“ im Cinema Paris (20.30 Uhr) dabei sein, wie ihre Filmagentur am Dienstag mitteilte.

Bonnaire spielt in dem Film das Zimmermädchen Hélène, das in einem kleinen, gediegenen Hotel auf der Insel Korsika arbeitet. Eines Morgens beobachtet sie ein junges Paar, das auf dem Balkon seines Zimmers Schach spielt. Hélène ist fasziniert von der Stimmung, die von den beiden ausgeht: Entspannte, erotische Leichtigkeit, Lebensfreude, spielerischer Umgang miteinander. Hélène beschließt, das „Spiel der Könige“ selbst zu erlernen. Doch ihr Mann ist dagegen, und im Dorf tuschelt man über sie. In dem kauzigen Dr. Kröger, gespielt von Kevin Kline, findet Hélène einen Unterstützer. Doch ihre Spielleidenschaft bringt Hélène am Ende fast an den Rand ihrer Existenz.

Bonnaire spielte in Filmen wie "Biester“, "Die Frau des Leuchtturmwärters“, "Intime Fremde“ und "Die Farbe der Lüge“. Im vergangenen Jahr zeigte sie bei der Berlinale ihre erste Regiearbeit: den Dokumentarfilm "Elle sappelle Sabine“ (Sie heißt Sabine) über ihre autistische Schwester. "Die Schachspielerin“ startet am Donnerstag in den Kinos.

Guy Ritchie bringt "Sherlock Holmes" nach Berlin

Am 12. Januar präsentiert Regisseur Guy Ritchie ("Snatch - Schweine und Diamanten") seinen neuen Film "Sherlock Holmes" in Berlin. Zu der Deutschlandpremiere am Potsdamer Platz werden neben dem Ex-Mann von Popsängerin Madonna auch die Darsteller Robert Downey Jr., Rachel McAdams und Mark Strong sowie die Produzenten Joel Silver und Susan Downey erwartet.

In Ritchies Neuinterpretation von "Sherlock Holmes" müssen der Detektiv (Robert Downey Jr.) und sein Partner Watson (Jude Law) einen kniffligen Fall lösen. Holmes nimmt es mit einem neuen Erzfeind auf, um dessen mörderisches Komplott aufzudecken und das Land vor dem sicheren Untergang zu bewahren. "Sherlock Holmes" kommt am 28. Januar in die deutschen Kinos.

dpa/ddp/mim