Es gibt einiges zu lachen diese Woche: Mit „Glennkill: Ein Schafskrimi“ wird eine deutsche Krimiparodie international verfilmt: mit echten Menschen, aber computeranimierten Tieren. Und Maximilian Brückner schlüpft in die berühmte Rolle von „Ein Münchner im Himmel“, steigt in den Himmel auf und kann vom Irdischen nicht lassen. Es gibt aber auch historische Dramen wie „Andor Hirsch“, der von einer Kindheit im Ungarn kurz nach dem Aufstand gegen die Sowjets erzählt, oder „Palästina 36“ über den Arabischen Aufstand vor 90 Jahren. Und aus Deutschland kommt noch ein wichtiges Debüt im Dokumentarfilmbereich. Der Überblick über die Kino-Neustarts:

  • „Glennkill: Ein Schafskrimi“

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Eigentlich war dieser deutsche Roman ja eine Parodie auf die grassierende Krimiliteratur. Aber dann wurde er zum Bestseller und nun sogar zu einem Film: Schafe spielen hier Detektive nach dem Mord ihres Hirten. Und während die Menschen von echten Stars gespielt werden, sind die Schafe allesamt computeranimiert. Ein herrlicher Spaß. Mit überraschenden politischen Zwischentönen.

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In der deutschen Synchronfassung haben Anke Engelke und Bastian Pastewka die zwei wichtigsten Schafe gesprochen. Ein Heidenspaß für die beiden, die gern und oft zusammenarbeiten. Wir haben mit ihnen über ihre Schafsarbeit gesprochen:

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  • „Andor Hirsch“

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Budapest 1957: Die Nachwehen von Krieg und Holocaust in Budapest und die Unterdrückung durch die Sowjets nach dem gescheiterten ungarischen Aufstand: Das alles wird erzählt aus der Sicht eines 12-jährigen Jungen, der die Zeitläufte noch nicht ganz versteht, aber schmerzhaft um seine Kindheit gebracht wird. Düsteres Drama in streng komponierten Bildern. Der jüngste Film von László Nemes, der für „Son of Saul“ vor zehn Jahren den Auslands-Oscar gewann.

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  • „Ein Münchner im Himmel“

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Es ist eines der meistrezitierten Werke der bayerischen Volksliteratur. In dieser Satire von 1911 erfand Ludwig Thoma einen Ur-Bayer, der auch über den Tod hinaus von den Wolken aus grantelt. Vor 60 Jahren gab es dazu auch einen ikonischen Trickfilm. Jetzt wurde das Ganze realverfilmt, aber an heutige Gegebenheiten angepasst. Das geht trotz Starbesetzung nicht immer auf und ist insgesamt ein wenig zu brav geworden.

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  • „Was an Empfindsamkeit bleibt“

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Eine junge Filmemacherin wäre in der Schule fast Opfer eines Femizids geworden. Nun macht sie sich mit der Kamera auf und befragt Zeugen von einst, aber auch die Polizisten, die den Fall damals bearbeiteten, und die Schuldirektorin, die die Warnung nicht ernst nahm. Aufarbeitung eines persönlichen Traumas als exemplarischer Fall, der die ganze Gesellschaft angeht. Ein starker und wichtiger Dokumentarfilm.

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  • „Palästina 36“

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Vor 90 Jahren gab es den „Großen Arabischen Aufstand“ in Palästina, der sich gegen die Willkür der britischen Besatzungsmacht richtete. Man versteht die heutige Nahostkrise besser, wenn man diese Geschichte kennt. Sie wird hier aber allzu einseitig und schematisch erzählt. Schade angesichts des wichtigen Themas.

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  • „Meine Freundin Conni 2 - Abenteuer mit Kranich Klaus

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Die blonde Conni ist Titelheldin unzähliger Pixi-Bücher, diverser Hörspiele und einer Fernsehtrickserie. Vor sechs Jahren schaffte sie auch den Sprung auf die Kinoleinwand. Und kehrt nun zurück: In „Abenteuer mit Kranich Klaus“ hilft sie einem verletzten Zugvogel. Dabei geht es auch um Inklusion und Integration, kindgerecht aufgearbeitet. Aber nur die Kleinsten. Allen anderen wird das allzu süßlich-klischeehaft erscheinen.

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Und das sagen die Filmkritiker:

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BMO_Filmspiegel_1305_ba.jpg© BM Grafik | Babette Ackermann Reiche

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