Billy Steinberg ist am Montag mit 75 Jahren in seinem Zuhause in Los Angeles gestorben. Er galt als einer der größten Songwriter der Pop-Szene. Berühmt war er unter anderem für seine Mitarbeit an „Like a Virgin“ von Madonna oder „So emotional“ von Whitney Houston. Er hinterlässt seine Ehefrau Trina sowie die Söhne Ezra und Max.
Das geht aus einem Los Angeles Times-Bericht hervor, der sich auf Steinbergs Anwalt Laurie Soriano beruft. Laut Soriano ist die Todesursache Krebs.
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Billy Steinberg machte Hits für Madonna, Whitney Houston und Tina Turner
Billy Steinberg kam 1950 in Palm Springs, Kalifornien, auf die Welt. Seine eigenen ersten Gehversuche in der Musikbranche waren nur wenig erfolgreich. Seinen ersten Erfolg feierte er 1980 mit dem Cover seines Songs „How do I make You?“ von Linda Ronstadt.

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Nach seiner Beteiligung an „Precious Time“ von Pat Benatar schrieb er schließlich den weltberühmten Hit „Like a Virgin“ von Madonna, der zum Jahreswechsel 1984/85 sechs Wochen lang die Billboard Charts der Top 100 anführte. Dieser Erfolg war der endgültige Startschuss für eine Songwriter-Karriere aus dem Bilderbuch. Es folgte eine Zusammenarbeit mit Whitney Houston, für die er den Hit „So emotional“ schrieb. Auch bei Tina Turner war er auf dem Song „Look Me in the Heart“ federführend. Insgesamt war Steinberg an vier Nr. 1-Hits beteiligt.
- Cyndi Lauper – „True Colors“
- Heart „Alone“
- Whitney Houston – „So Emotional“
- The Bangles – „Eternal Flame“
Außerdem war Steinberg noch für weitere bekannte Titel verantwortlich, darunter „I‘ll Stand by You“ von den Pretenders, „I Touch Myself“ von den Divinyls sowie „I Drove All Night“, das von Cyndi Lauper und Roy Orbison aufgenommen wurde. Lauper sprach auf Instagram Steinbergs Angehörigen und Freunden ihr Beileid aus
Seinen Karrierehöhepunkt erreichte der Musiker 1997, als er für seine Arbeit an Celine Dions „Falling Into You“ einen Grammy gewann. „Falling Into You“ wurde Album des Jahres. 2011 wurde Billy Steinberg in die Songwriter Hall of Fame aufgenommen.
In einer Stellungnahme gegenüber „The Independent“ sagt sein Sohn Ezra: „Als Vater gab er nicht nur seine Liebe zur Musik weiter, sondern auch seine Disziplin, Integrität und Ehrfurcht vor großartigem Songwriting. Er glaubte daran, Dinge zu schaffen, die Bestand haben – in der Kunst, in Beziehungen und im Vermächtnis.“





