Seit gefühlt einem Dreivierteljahr wird der Film schon im Kino angeteasert. Jetzt startet, fast ein Vierteljahrhundert nach dem Mega-Erfolg „Der Schuh des Manitu“, die Fortsetzung „Das Kanu des Manitu“. Wird das wieder ein deutscher Blockbuster wie 2001? Aber auch andere Verleiher trauen sich Filmstarts in dieser Woche. Hier unsere Übersicht:

  • „Das Kanu des Manitu“

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24 Jahre nach dem Riesenerfolg von der Westernparodie „Der Schuh des Manitu“ folgt nun „Das Kanu des Manitu“. Wieder reiten Bully Herbig und Christian Tramitz als Blutsbrüder durch die Prärie. Aber in Zeiten von Wokeness und Political Correctness will Herbig es allen recht machen. Das macht die Fortsetzung eher handzahm. Überhaupt setzt dieser Film weniger auf Gagdichte als auf Nostalgie.

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  • „Sirât“

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Ein ungewöhnlicher Film. Alles beginnt wie eine Doku über ein Raver-Festival mitten in der Wüste von Marokko. Dann wird das Ganze zu einem Drama über einen verzweifelten Vater, der seine verschwundene Tochter sucht. Und dann bricht eine Weltkrise aus. Und die Odyssee durch die Wüste wird zu einer großen Metapher auf die Welt im Ausnahmezustand. „Sirât“ bricht radikal mit dem klassischen Erzählkino, ist lange eine Zumutung, dann aber auch eine sinnliche Erfahrung. Muss man unbedingt im Kino sehen.

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Über den Film haben wir auch mit dem französischen Regisseur Óliver Laxe gesprochen, der dafür in Cannes den Preis der Jury erhielt:

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  • „Hollywoodgate“

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Kaum zu glauben: Als die USA Afghanistan aufgegeben haben und die Taliban das Land im Schnellverfahren zurückeroberten, durfte der ägyptische Regisseur Ibrahim Nash’at dabei drehen. Und Mawlawi Mansour, der neue Chef der afghanischen Luftwaffe, produziert sich vor seiner Kamera. Eine einzigartige Nahaufnahme, in der sich das neue, alte Regime selbst entlarvt. Eine niederschmetternde, aber herausragende Dokumentation.

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  • „Die Farben der Zeit“

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Eine Frau kommt um das Jahr 1900 herum nach Paris und will ein neues Leben beginnen. Vier Menschen machen in der Jetztzeit ein gemeinsames Erbe und lernen sich dadurch kennen. Das scheint nichts miteinander zu tun zu haben - und wirkt doch ineinander. Die Tragikomödie von Cédric Klapisch wechselt ständig die Zeitebenen und handelt von lauter Menschen in einem Moment des Übergangs. Ein Plädoyer für Neugier und Offenheit.

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  • „Bring Her Back“

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Ein 17-Jähriger kümmert sich rührend um seine kleine, blinde Schwester. Doch als der Vater stirbt, kommen sie bei einer fremden Frau in Pflege, die auf behutsam tut, sich aber mehr und mehr als Albtraum erweist. in kompromissloser und erfrischend unironischer Horrorfilm, der unter die Haut geht. Und nachhaltig verstört.

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  • „Soldaten des Lichts“

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Und noch ein unglaublicher Dokumentarfilm, der in eine Parallelwelt führt: Julian Vogel und Johannes Büttner durften die Welt der Reichsbürger betreten. Ohne jeden Kommentar halten sie fest, wie willenlose Menschen völlig kritiklos obskuren Geistheilern folgen und von diesen ausgenutzt werden. Die Reichsbürger entlarven sich dabei selbst. Ein Film, der sprachlos macht.

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Und das sagen die Filmkritiker:

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BMO_Filmspiegel_1408_ba.jpg© BM Grafik | Babette Ackermann-Reiche

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