Schon wieder ein Superheldenfilm. Vor zwei Wochen erst startete der neue „Superman“-Film, jetzt gibt es ein Reboot der „Fantastic Four“: ein Blockbuster für die verregneten Kinotage. Sonst traut sich kaum Konkurrenz gegen solch großes Popcorn-Kino. Diese Woche aber schon. Mit „The Life of Chuck“ startet eine der ungewöhnlichsten Stephen-King-Verfilmungen (und das will was heißen!). Unsere Herzen aber hat ein anderer Film bewegt: der Knetanimationsfilm „Memoiren einer Schnecke“.

  • „The Life of Chuck“

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Youtube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Die Welt geht unter. Wer mag sich da noch für das Leben eines unbekannten Buchhalters interessieren? „The Life of Chuck“ gelingt genau dies. Rückwärts erzählt, mit dem Ende der Welt beginnend, wird die Geschichte eines einfachen Mannes erzählt, der aus seinem Alltagstrott ausbricht. Und Tom Hiddleston legt dabei eine Tanzeinlage ein, die Filmgeschichte schreiben wird. Eine schräge Stephen-King-Verfilmung, die manche schon für die schönste halten. Und das will was heißen bei all den King-Adaptionen, die es schon gibt.

Auch interessant

  • „Memoiren einer Schnecke“

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Youtube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Trickfilme gelten gemeinhin als Kinospaß. Und das stimmt ja auch in den meisten Filmen. Man kann in dem Genre aber auch traurige und traumatische Geschichten verhandeln. Wie dieser aufwändig in klassischer Stop-and-Motion-Technik entstandenem Knetanimationsfilm, der eben nicht von einer Schnecke handelt, sondern von Brüderlein und Schwesterlein, die früh getrennt werden. Wonach vor allem das Mädchen sich immer mehr zurückzieht. Wie in ein Schneckenhaus. Ein Film voller Tragik, aber auch Hoffnung, der zu Tränen rührt.

Auch interessant

  • „The Fantastic Four: First Steps“

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Youtube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Schon wieder ein Superheldenfilm. Und bereits der dritte Versuch, die „Fantastic Four“ aus dem Comic-Hause Marvel zu etablieren. Doch das gelingt. Mit einem schönen Dreh: Die Vier werden Fünf. Denn das Ehepaar der starken Vier erwartet Nachwuchs. Und ausgerechnet ihr Baby wird von einem Galaxiengott als Menschenopfer gefordert. Sonst schluckt er die ganze Welt. Popcorn-Kino satt. Mit der richtigen Mischung aus Action und Humor.

Auch interessant

Alle vier Darsteller kamen auch nach Deutschland, um in Berlin ihr Werk persönlich vorzustellen. Wir haben dabei Pedro Pascal, den Star des Films, getroffen.

Auch interessant

  • „Vermiglio“

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Youtube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Der Zweite Weltkrieg scheint weit weg in einem kleinen, abgelegenen Bergdorf in Italien. Eine Familie wird dort angeführt von ihrem strengen, patriarchalischen Vater, dem Lehrer des Dorfes. Der Fokus liegt aber auf den Frauen und ihren zarten Ausbruchsversuchen aus diesen starren Strukturen. Ungewöhnlich zurückhaltend erzählt, aber in starkem Kontrast zu den überwältigenden Aufnahmen der Bergwelt, der die Menschen ganz klein erscheinen lässt.

Auch interessant

  • „Oxana“

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Youtube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Brüste zeigen – und damit gegen männliche Unterdrücker im allgemeinen und Putin und Lukaschenko im Besonderen protestieren: Damit hat die Femen-Organisation in den nuller und zehner Jahren in der Ukraine Schlagzeilen gemacht. Bis das Patriarchat erbarmungslos zurückschlug. Das Filmdrama „Oxana“ erzählt die Geschichte einer dieser mutigen jungen Frauen, die schließlich ins Exil musste - und dann Selbstmord beging. Ein filmisches Denkmal.

Auch interessant

  • „Grand Prix of Europe“

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Youtube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Mäuse machen mit Mäusen: Das kennt man ja von Walt Disney. Und daran knüpft nun auch der deutsche Vergnügungspark Europapark Rust an. Denn sie haben ein eigenes Trickfilmstudio gegründet und einen Trickfilm produziert, der von ihren Maskottchen und Fahrgeschäften inspiriert ist. Funktioniert als Kinospaß, vor allem für die ganz Kleinen, und wirbt natürlich auch für die Merchandising-Produkte. Und einen Besuch in Rust.

Auch interessant

Und das sagen die Filmkritiker:

BMO_Filmspiegel_2407_ba.jpg
BMO_Filmspiegel_2407_ba.jpg© BM Grafik | Babette Ackermann-Reiche

Weiterhin im Kino: