Wes Anderson spickt einen Film mal wieder mit halb Hollywood voll, der Dichter des „Kleinen Prinzen“ wird uns als tollkühner Mann in einer fliegenden Kiste gezeigt, es gibt einen neuen Karate-Kid und eine scharfe Bombe mitten im Hamburger Schanzenviertel: Das sind die Tops und Flops der Woche.
- „Der phönizische Meisterstreich“
Wes Anderson ist Kult. Er hat seine ganz eigene Art, schräge Geschichten zu erzählen, im Retrolook, mit strengen Bildkompositionen und pastellfarbenen Tönen. Einen Anderson-Film erkennt man immer gleich. Und auch „Der phönizische Meisterstreich“ wird man gleich als solchen erkennen. Es gibt zwar auch mal richtig Action und sogar politische Seitenhiebe, aber Anderson bleibt sich doch treu. Nur verbraucht sich diese Ästhetik mit der Zeit ein bisschen.
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Zu diesem Film haben wir ein Interview mit Wes Anderson geführt, bei der dann überraschend auch sein Dauerstar Bill Murray dabei war. Weshalb wir flugs das Konzept änderten und über ihre lange Zusammenarbeit sprachen.
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- „Saint-Exupéry: Die Geschichte vor dem kleinen Prinzen“
„Der kleine Prinz“ ist eins der meistgelesenen Bücher des 20. Jahrhunderts. Und wurde auch schon mehrfach verfilmt. Jetzt wird und das Leben seines Autors erzählt. Aber nicht als klassisches Biopic, sondern als wilden Abenteuerfilm, mit dem Dichter als Bruchpilot wie in „Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten“. Bei einer spektakulären Rettungsaktion kommt dann auch die Eingebung zu dem Erfolgsbuch.
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- „Karate Kid: Legends“
Der Film war Kult in den 80er-Jahren. Und so erfolgreich, dass es gleich mehrere Fortsetzungen gab. Nun kommt eine Neuversion, für alle alten Liebhaber und solche, die noch ganz unbeleckt sind: wieder mit Ralph Macchio, aber mit einem neuen Kid (Ben Wang), das in die Künste von Martial Arts eingeführt wird. Und mit Alt-Actionner Chackie Chan als Trainer. Hau drauf!
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- „Blindgänger“
Auf einer Großbaustelle im Hamburger Schanzenviertel wird eine alte Bombe aus Kriegstagen gefunden. Ausnahmezustand - nicht nur für die Anwohner, die evakuiert werden müssen, sondern auf für die Bombenentschärfer. Da kochen so manche Konflikte hoch. Ein Film, der nicht nur vom Sprengstoff unter dem Boden handelt, von dem es immer noch Hunderttausende geben soll, sondern auch vom Sprengstoff in der Gesellschaft.
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Wir haben dazu auch mit der Schauspielerin Anne Ratte-Polle gesprochen, die im Film die Bombenentschärferin spielt, die cool sein muss, aber unter Panikattacken leidet.
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- „Die Vorkosterinnen“
Wie bei alten Pharaonen soll auch Adolf Hitler sich Vorkosterinnen geleistet haben, die zuerst von seinen Speisen kosten mussten, damit im Zweifelsfall nicht er ein Giftopfer wurde. Ob das stimmt, wurde nie bestätigt. Darüber gab es aber einen italienischen Bestseller, der nun mit deutschen Schauspielern verfilmt wurde. Leider wird dabei kein Nazi-Klischee ausgelassen. Wohl bekomm‘s.
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- „On Swift Horses“
Und noch eine Romanverfilmung. Ein Bruder macht sich mit seiner Schwester und deren Geliebten auf, um in Kalifornien das Glück zu finden. Leider ist das in den fünfziger Jahren, wo die Welt nicht so heil ist, wie man so tut. Und nicht jedes heimliche Gefühl toleriert wird. Hätte was werden können, ist aber nur sehenswert wegen der Hauptdarstellerin Will Poulter, Daisy Edgar-Jones und Teenieschwarm Jacob Elordi in seiner bislang besten Rolle.
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Und das sagen die Filmkritiker:

Weiterhin im Kino:
- Tom Cruise pfeift auf jede Logik: „Mission: Impossible 8“
- Das Leben ist nicht immer ein Chanson: „Monsieur Aznavour“
- Das wilde Wesen vom anderen Stern: „Lilo & Stitch“
- Ein Film über heimliche Begierden: „Oslo Stories: Sehnsucht“
- Hass, der aus Angst entsteht: das Filmdrama „Harvest“











