Die Woche gehört Tom Cruise. Der präsentierte sein letztes „Mission: Impossible“-Spektakel gerade erst in Cannes, jetzt kommt es ins Kino. Aber andere Studios halten dagegen. Disney hat „Lilo & Stich“ neu verfilmt. Und auch das Arthousekino hält dagegen: mit einem Biopic über Charles Aznavour und dem Abschluss von Johan Dag Haugeruds Trilogie „Oslo Stories“: Die Neustarts im Überblick:

  • „Mission impossible“

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Er war gerade mal halb so alt, als er erstmals auf „Mission: Impossible“ ging. Nach fast 30 Jahren kommt nun „Final Reckoning“, der achte und vermutlich letzte Film der Action-Reihe ins Kino, in der Tom Cruise mal wieder nichts weniger als die Welt retten muss. Dazu muss er erst in Badeshorts ins eiskalte Beringmeer abtauchen und dann an einem Propellerflugzeug hängend in die Luft gehen. Die Action hat diesmal allerdings ziemlich Ladehemmung. Weil Cruise die ganze Zeit als Erlöser gefeiert wird. Der Abschluss ist nicht der beste Teil der Reihe.

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  • „Monsieur Aznavour“

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Er ist einer der größten Chansonniers, den Frankreich je hervorgebracht hat. Und er hat auch in vielen FIlmen mitgewirkt. Nun gibt es einen Film über Charles Aznavour, in dem Tahar Rahim („Ein Prophet“) in die Rolle des Sängers schlüpft. Und dabei auch selber singt. Eine durchaus kritische Hommage, die auch charakterliche Schwachstellen des Künstlers zeigt. Leider ist der Film sehr konventionell geworden und liefert zu gewöhnliche Bilder für dieses außergewöhnliche Leben.

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  • „Lilo & Stitch“

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Stitch, das Knuddelwesen von einem anderen Stern, kam schon vor 23 Jahren auf unsere Erde. In Form eines klassischen Zeichentrickfilms. Jetzt hat das Disney-Studio seinen Film real-recycelt. Stitch ist jetzt computeranimiert, trifft aber auf leibhaftige Menschen. Das anarchistische Potenzial wird dabei aber nicht voll ausgeschöpft, stattdessen wird eine klebrige Botschaftssoße über Familie und Zusammengehörigkeit drübergegossen, die schwer verdaulich ist.

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  • „Oslo Stories: Sehnsucht“

Zwei Schornsteinfeger sitzen in der Mittagspause auf dem Dach. Und erzählen sich heimliche Sehnsüchte und Sexabenteuer. Das ist eigentlich schon der ganze Film, aber der Norweger Johan Dag Haugerud macht daraus ein großes Epos auf Sex, Sehnsüchte und Freundschaft. Grandioser Abschluss seiner „Oslo Stories“-Trilogie, deren drei Teile nun alle zugleich im Kino laufen. daraus

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  • „Harvest“

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Dieser Film kommt nicht gar so schnell ins Kino wie „Mission: Impossible“. „Harvest“ lief bereits vergangenen Herbst bei den Filmfestspielen in Venedig. Eine Parabel auf den Kapitalismus, die im schottischen Hochland spielt. In einer lange vergangenen Zeit. Wann genau, wird nie klar, denn diese Geschichte des Umbruchs soll universell sein. Und zeigt, wie Einflüsse von außen eine Dorfgemeinschaft in kürzester Zeit erodieren lassen.

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Und das sagen die Filmkritiker:

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Weiterhin im Kino: