Eine Woche voller Kontraste: Es gibt einen Psychothriller aus Hollywood, ein gewaltiges Epos über Neapel aus Italien und eine Satire aus dem Brandenburgischen. Hier unser Überblick:

  • „Parthenope“

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Es hat schon was Schicksalhaftes, wenn man nach jener Sirene aus der römischen Sagenwelt benannt wird, die auch dem antiken Neapel den Namen gab. Die junge Parthenope verdreht allen den Kopf. Ein weiteres bildgewaltiges Epos von Paolo Sorrentino. Wieder geht es um seine Geburtsstadt; erstmals aber mit einer Frau im Zentrum: Neuentdeckung Celeste Dalla Porta.

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  • „The Amateur“

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Zugegeben, die Idee ist nicht ganz neu. Ein Mann nimmt Rache an den Mördern seiner Frau. Neu ist in diesem US-Thriller indes, dass der Witwer bei der CIA arbeitet. Am Schreibtisch. Und seine Chefs zwingt, ihn zum Killer auszubilden. Was diese zu verhindern suchen, weil sie selbst in den Anschlag involviert waren. Sehenswert vor allem durch Hauptdarsteller Rami Malek, der den Film auch mitproduziert hat.

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  • „Another German Tank Film“

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Eine schräge Idee: Hollywood will ausgerechnet im Brandenburgischen einen Kriegsfilm drehen: „All Quiet On The Eastern (!) Front“. Und die Lethargie auf dem Land ist wie weggeblasen, weil alle mitmachen sollen: als Statisten. Hübsche Filmsatire, die allerdings ein wenig im märkischen Sand stecken bleibt.

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  • „Im Haus meiner Eltern“

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Die immer großartige Jenny Schily spielt hier eine Geistheilerin, die anderen bei Schicksalsschlägen hilft. Und doch in der eigenen Familie nicht helfen kann. Weil ihr Bruder seit 30 Jahren das Haus nicht mehr verlässt, was die Eltern und bald auch die Geschwister an ihre Grenzen bringt. Starkes Familiendrama in expressiven Schwarzweißbildern.

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  • „Louise und die Schule der Freiheit“

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Ein klassischer Wohlfühlfilm aus Frankreich, mit pädagogischer Botschaft: Anno 1899 soll eine junge, moderne Lehrerin aus Paris die Schulpflicht in einem Dorf in der Provinz durchsetzen. Und hat dabei erst mal alle gegen sich. Die Kinder werden auf dem Acker gebraucht. Vorhersehbarer Plot, aber dennoch sehenswert. Vor allem dank Hauptdarstellerin Alexandra Lamy.

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  • „Das große Los“

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Und gleich noch eine französische Komödie: Ein Mann auf dem Land gewinnt im Lotto. Und stirbt darüber. Um dennoch an sein Geld zu kommen, gaukeln zwei Freunde vor, dass er weiter lebt. Kommt Ihnen bekannt vor? Stimmt. Es gab schon eine irische Komödie. Die hier aber ganz auf französische Verhältnisse gebügelt wird. Ein Treffer. Im Kino!

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  • „Voilà, Papa! Der fast perfekte Schwiegersohn“

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Und noch einmal Frankreich: Ein Psychiater ist eines Dauerpatienten überdrüssig. Und rät ihm, einfach zu heiraten, um seine Probleme zu lösen. Dumm nur, dass der den Rat befolgt. Und sich plötzlich als Schwiegersohn entpuppt. Paraderolle für Christian Clavier.

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Und das sagen die Filmkritiker:

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BMO_Filmspiegel_1004_ba.jpg© BM Grafik | Babette Ackermann-Reiche

Weiterhin im Kino: