Weihnachtszeit ist Familienzeit. Die kann man auch gemeinsam im Kino verbringen. Zu den Festtagen jedenfalls gibt es familienkompatible Kost wie der neue „König der Löwen“-Film und Sönke Wortmanns „Spitzname“. Aber auch sonst sind einige Entdeckungen zu machen. Unsere Empfehlungen im Überblick.

  • „Mufasa“

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Erst gab es den Disney-Trickfilm, dann das dazugehörige Musical und schließlich eine „Realverfilmung“, in der all die Tiere der Savanne täuschend echt am Rechner zum Leben erweckt wurden. Auch dieser „König der Löwen“ war so erfolgreich, dass jetzt ein zweiter Film gedreht wurde. Aber keine Fortsetzung, sondern die Vorgeschichte, die nicht mehr von Simba erzählt, sondern von seinem Vater Mufasa. Daher auch der neue Titel. Alte Bekannte gibt es trotzdem. Und natürlich den Song vom „Circle of Life“.

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  • „Der Spitzname“

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Der „Vorname“ war 2018 noch das Remake einer französischen Komödie. Und wurde mit Stars wie Christoph Maria Herbst, Caroline Peters und Florian David Fitz auch bei uns ein großer Erfolg. So groß, dass 2022 eine Fortsetzung folgte. Mit „Der Spitzname“ gibt es jetzt einen dritten Teil, in der die Familie rund um Mutter König (Iris Berben) sich einmal mehr herzlich in die Wolle kriegt. Wenn das bei anderen Familien passiert, guckt man da ja gerne zu.

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Zu seinem dritten „Namen“-Film haben wir zudem mit Regisseur Sönke Wortmann gesprochen. Bei alldem geht es ja noch um einen anderen Namen. Nämlich den von ihm, der seit „Der bewegte Mann“ vor 30 Jahren für Erfolg sorgen muss.

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  • „Freud - Jenseits des Glaubens“

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Ein ganz anderes Gipfeltreffen gibt es in diesem Kammerspiel. Da trifft der Vater der Psychoanalyse, Sigmund Freud (Anthony Hopkins) 1939, kurz vor seinem Tod, auf den britischen Literaten C.S. Lewis (Matthew Goode). Ein Streitgespräch um die Existenz oder Nichtexistenz Gottes und die letzten Dinge in einer gottlosen Zeit, in der gerade der Zweite Weltkrieg ausbricht. Mit dabei in dieser Runde: die deutsche Schauspielerin Liv Lisa Fries als Tochter Anna Freud.

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  • „All We Imagine as Light“

Aus Indien kommt nicht nur Bollywood mit viel Herzschmerz und Musik. Sondern auch ernstere Dramen wie dieser Film von  Payal Kapadia, der drei verschiedene Frauen in Bombay zeigt, die alle ihren Weg zu einer persönlichen Freiheit suchen. Selten gab es einen so tiefen, überzeugenden und empathischen Einblick in die indische Gesellschaft. 

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  • „Eine Erklärung für alles“

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Ja, das hätte man gern, so eine Erklärung für alles. Darum geht es hier aber nicht. SOndern darum, wie kleine Dinge, etwa eine Anstecknadel, große Dramen auslösen können. Regisseur Gabor Reisz seziert in seinem Film gekonnt bösartig die moderne ungarische Gesellschaft.

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  • „Es liegt an dir, Chéri“

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Trennungskomödien sind wohl gerade en vogue. Gerade in Frankreich. Erst kürzlich startete dort „Adieu Chérie“. Jetzt folgt „Es liegt an dir, Chéri“, in dem eine frustrierte Ehefrau ihren Mann verlassen will und der alle Hebel in Bewegung setzt, um seine Ehe zu retten. Toll dank der Darsteller Charlotte Gainsbourg und José Garcia. und der eindeutig bessere Scheidungsfilm.

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Und das sagen die Filmkritiker:

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Weiterhin im Kino: