Eine junge Frau, die gegen ihre Alkoholsucht kämpft, und zwei ältere Damen, die auf den letzten Metern ihres Lebens noch eine seltsame Freundschaft schließen: Die Kinowoche bietet mal wieder extreme Gegensätze. Wir stellen hier die Neustarts in Kürze vor.

  • „The Outrun“

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Mit ihrem Spielfilmdebüt „Systemsprenger“ startete die Berliner Filmemacherin Nora Fingscheidt gleich eine Weltkarriere. Jetzt legt sie ihren neuen Film vor: „The Outrun“ ist die Verfilmung eines autofiktionalen Buchs, in dem die Journalistin ihren Kampf gegen den Alkohol verarbeitet hat. Ein Film mit großartigen Landschaftsbildern und einer großartigen Hauptdarstellerin: Saoirse Ronan.

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  • „Toni und Helene“

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Sie können erst mal nichts miteinander anfangen: die verzweifelte und die lebenslustige Dame im Altenheim. Aber dann will die eine zur Sterbehilfe in die Schweiz, und die andere hilft ihr dabei. Ein ungewöhnliches Road Movie, quasi „Thelma & Louise“ für Best-Ager. Mit zwei auftrumpfenden Schauspielerinnen.

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  • „A Different Man“

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Body Horror der anderen Art: Sebastian Stan spielt hier einen Mann, der wegen Neurofibromatose ein deformiertes Äußeres hat und sich deshalb zurückzieht. Bis er eine experimentelle Therapie macht und als attraktiver Mann aufwacht. Womit er ein neues Leben beginnt, in dem ihm scheinbar alles möglich ist. Doch während man ihn bisher immer als Monster sah, wird er jetzt wirklich zu einem.

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  • „Abendland“

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Angela Merkel als Aktivistin im Wald? Nein, nicht ganz. Eine junge Kämpferin zieht sich nur die Maske der Ex-Kanzlerin über, um nicht erkannt zu werden. Bis sie dort auf eine andere Aktivistin mit derselben Maske trifft. Ein faszinierendes Maskenspiel mitten im deutschen Wald.

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  • „The Visitor“

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„Teorema“ von Pier Paolo Pasolini ist längst ein Klassiker, jener Film über einen mysteriösen Fremden, der in einer Familie aufgenommen wird und hier nach und nach jeden verführt. Queerpunkfilmer Bruce LaBruce hat sich an eine Neuversion gemacht, in der ein schwarzer Migrant in London eine großbürgerliche Familie durcheinanderbringt. Ein Film mit viel Körperflüssigkeiten, aber nur Oberflächenreizen.

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Und das sagen die Filmkritiker:

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Weiterhin im Kino: