Die Max-Schmeling-Halle ist eine der großen Konzerthallen in Berlin. Je nach Bühnenaufbau hat sie eine Kapazität von bis zu 11.900 Menschen. Hier finden Sie alle Informationen, die vor einem Konzert wichtig sind – zur Anfahrt, zum Parken, Einlass, Plätze, Restaurants und Hotels in der Nähe.

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Die Halle wurde als reine Boxsport-Halle geplant, als Berlin sich für die Olympischen Spiele im Jahr 2000 bewarb. Damals entstanden auch das Velodrom und die Schwimm- und Sprungsporthallen. Während der Bauphase entschied sich das Olympische Komitee jedoch für Sydney als Austragungsort. Deshalb wurde das Baukonzept für die Max-Schmeling-Halle so erweitert, dass sie für viele Zwecke genutzt werden kann. Nach vier Jahren Bauzeit wurde die Halle im Sommer 1997 eröffnet. Die Baukosten betrugen umgerechnet 105 Millionen Euro.

 Die Max-Schmeling-Halle ist die Heimspielstätte der Handballer der Füchse Berlin und der Volleyballer der BR Volleys. Außerdem ist sie Location für viele Konzerte.

Max-Schmeling-Halle: Daten und Fakten

  • Kapazität bei Konzerten: maximal 11.900 Menschen bei einer Bühne in der Mitte bzw. maximal 10.000 bei einer Bühne vorne in der Arena (ohne Stühle)
  • Sitzplätze: 7491
  • Plätze im Innenraum: 4040
  • Rollstuhl-Plätze: mindestens 16

Max-Schmeling-Halle: Saalplan und Sitzplan

Je nach Standort der Bühne variiert der Saalplan. Oft sieht er so aus:

Max-Schmeling-Halle Saalplan
Saalplan der Max-Schmeling-Halle bei Bühnenaufbau an der Seite© Unbekannt | Infografik BM
Max-Schmeling-Halle Saalplan
Saalplan der Max-Schmeling-Halle bei Bühnenaufbau in der Mitte© Unbekannt | Infografik BM

Anfahrt zur Max-Schmeling-Halle

Die Halle liegt im Prenzlauer Berg. Der Haupteingang ist in der Verlängerung der Gaudystraße vor dem Falkplatz.

Max-Schmeling-Halle: Parken in der Nähe

Die Max-Schmeling-Halle hat keine eigenen Besucherparkplätze. Um die Halle herum sind Anwohnerparkplätze eingerichtet. Bus und Bahn sind also immer die bessere Wahl für die Anreise. Wenn es aber doch unbedingt das Auto sein soll: Viel Glück! Fürs Navi: Die Adresse lautet Falkplatz 1, 10437 Berlin. Parkhäuser in der Nähe sind die Tiefgarage der Kulturbrauerei (15 Minuten entfernt) und der Q-Park am Alexanderplatz.

Mit Bus und Bahn zur Max-Schmeling-Halle

  • U-Bahn: U2 bis Eberswalder Straße oder Schönhauser Allee, U8 bis Voltastraße oder Bernauer Straße (elf Minuten entfernt)
  • S-Bahn: S1, S2, S25, S41 und S42 bis Gesundbrunnen oder S41, S42, S8 und S85 bis Schönhauser Allee (zehn Minuten entfernt)
  • Tram und Bus: Straßenbahnlinien M1, M10 und M12 oder Busse 247, N2, N8 (sechs Minuten entfernt)

Tickets kaufen für die Max-Schmeling-Halle

An der Max-Schmeling-Halle gibt es keinen Vorverkauf. Tickets können über die üblichen Ticket-Händler oder über den Morgenpost-Ticketshop gekauft werden.

Konzerte in der Max-Schmeling-Halle: So läuft der Einlass ab

Der Einlass beginnt für gewöhnlich anderthalb Stunden vor Beginn einer Veranstaltung oder eines Konzerts.

Gepäckstücke und Rucksäcke dürfen maximal DIN-A4-Größe haben, also 20x30cm groß sein. Alles Größere muss kostenpflichtig abgegeben werden. Notebooks, Tablets, Profi-Kameras, GoPros u.ä, sind nicht erlaubt. Kleinere Gepäckstücke und Jacken können in Schließfächern und Garderoben in der Halle verwahrt werden, die dann aber auch kostenpflichtig sind. Fahrradhelme dürfen zwar nicht mit in die Halle genommen werden, aber sie werden kostenlos aufbewahrt.

Die Veranstalter der einzelnen Events können andere, auch strengere Regelungen treffen.

Einlass für Kinder und Jugendliche

Kinder unter 6 Jahren müssen immer von einem Erwachsenen begleitet werden.

Junge Besucher bis 16 Jahre brauchen eine volljährige Begleitung – entweder einen Erziehungsbeauftragten oder eine sogenannte personensorgeberechtigte Person, also jemanden, dem von den Eltern schriftlich eine Erziehungsbeauftragung erteilt wurde, ein "Muttizettel". Dafür gibt es einen Vordruck. Die- oder derjenige muss auch eine Eintrittskarte haben.

Konzerte in der Max-Schmeling-Halle: Die besten Plätze

Wo die besten Plätze sind, hängt davon ab, wie der Saal beim Event eingerichtet ist. Wer bei einem Konzert im Innenraum stehen und den besten Blick auf die Bühne haben will, stellt sich am besten in die Mitte der Gesamtfläche. Wer Stehplatz-Karten für den sogenannten Umgang der Max-Schmeling-Halle kauft, steht im Rang hinter den Sitzplatz-Tribünen und hat auch einen guten Blick. Einen Überblick über die aktuellen Events gibt es auf der Webseite.

Restaurants und Bars in der Nähe der Max-Schmeling-Halle Berlin – unsere Tipps

Deck5

Auf dem Deck5 auf dem Dach der Schönhauser Allee Arcaden lässt sich der Sonnenuntergang in luftiger Höhe genießen.
Auf dem Deck5 auf dem Dach der Schönhauser Allee Arcaden lässt sich der Sonnenuntergang in luftiger Höhe genießen.© David Heerde | David Heerde

Schöne Aussichten bietet die Rooftop-Strandbar Deck5 auf dem Dach der Schönhauser Allee Arcaden. In laut Betreibern Berlins höchster Strandbar kann der Stadtblick zu Fingerfood und alkoholischen Getränken, wie Bier oder Cocktails, genossen werden – nur nicht zu viel, sonst verschwimmt der Blick. Dabei mag bei manch einem Strandurlaub-Nostalgie aufkommen: Gäste können neben Palmengewächsen in den Liegestühlen ausspannen und ihre Zehen in dem dort aufgeschütteten Sand vergraben.

Schönhauser Allee 79, 10439 Berlin. In den Schönhauser Allee Arcaden mit dem Fahrstuhl in P5 fahren.Reservierungen via E-Mail: reservierung@freiluftrebellen.de oder telefonisch unter 030 40587764.

Prater

Laut Betreibern der „älteste und schönste Biergarten Berlins“: Bis in die späten Abendstunden lassen sich hier die Gläser heben.
Laut Betreibern der „älteste und schönste Biergarten Berlins“: Bis in die späten Abendstunden lassen sich hier die Gläser heben.© dpa | Annette Riedl

Ein Hauch von süddeutschem Flair erleben Gäste im Prater Biergarten in der Nähe der U-Bahnhaltestelle Eberswalder Straße. Ein Maß Bier ist zwar nicht erhältlich, aber eine Auswahl verschiedener Biersorten in halber-Liter-Version. Vor allem nach Sonnenuntergang besticht der Biergarten durch die Lichterketten, die zwischen den Bäumen hängen. In der Prater Gaststätte werden größere Speisen angeboten. Wenn der Wetter einen nach drinnen schickt, ist die Prater Gaststätte da.

Kastanienallee 7-9, 10435 Berlin. Bei gutem Wetter ab dem Frühling täglich geöffnet. Reservierungen und Kartenzahlung sind nicht möglich.

Holy Everest

Rajesh Lama war einst Sherpa auf dem Dach der Welt. Heute kocht der Nepalese in Prenzlauer Berg. Der Weg zum eigenen Restaurant führte den Koch über diverse Berliner Streetfood-Märkte.
Rajesh Lama war einst Sherpa auf dem Dach der Welt. Heute kocht der Nepalese in Prenzlauer Berg. Der Weg zum eigenen Restaurant führte den Koch über diverse Berliner Streetfood-Märkte. © Anna Warnow | Unbekannt

Er arbeitete als Sherpa auf dem Dach der Welt: Die Liebe verschlug Rajesh Lama vom Himalaya nach Prenzlauer Berg. Hier begeisterte er mit seinem Stand „Holy Everest“ auf Streetfood-Märkten. Vor einiger Zeit folgte dann das außergewöhnliche Restaurant, in dem man unter anderem Momos bekommt.


Gleimstraße 54, Tel. 26 30 04 2
3

Imbiss-Angebot in der Max-Schmeling-Halle

An bis zu 20 Imbiss-Ständen gibt es überwiegend Produkte aus der Region. Die Klassiker Currywurst, Brezel oder Pommes sind ebenso im Angebot wie veganes Gyros oder Paninis mit Grillgemüse. Wer Süßes mag, wird auch nicht enttäuscht. Bier mit und ohne Alkohol oder Erfrischungsgetränke löschen den Durst, Kaffee ist aber auch da.

Übernachtung in der Nähe der Max-Schmeling-Halle

Hotels

Hostels in der Nähe der Max-Schmeling-Halle

Pensionen und Apartements

Bilder von der Max-Schmeling-Halle

Berlin - die Max-Schmeling-Halle
So sieht die Max-Schmeling-Halle von außen aus.© picture-alliance/ dpa/dpa | picture-alliance/ dpa
Max-Schmeling-Halle Arena
So sieht es in der Max-Schmeling-Halle aus.© Unbekannt | Clara Andersen
Max-Schmeling-Halle Innenraum
Die Max-Schmeling-Halle ist einer der größten Veranstaltungsräume in Berlin.© Unbekannt | Clara Andersen
Boxen Vorkampf - Abraham - Oral
In der Arena der Max-Schmeling-Halle finden auch Boxkämpfe statt.© picture-alliance/ dpa/dpa | picture-alliance/ dpa
Das Jahn-Stadion und die Schmeling-Halle in Berlin
Die Max-Schmeling-Halle von oben© picture-alliance/ ZB/dpa-Zentralbild | picture-alliance/ ZB
Füchse in der Max-Schmeling-Halle
Die Max-Schmeling-Halle ist auch Heimat-Halle der Füchse Berlin. Hier kämpft Berlins Jacob Tandrup Holm (rechts) gegen Adam Loenn von TVB Stuttgart um den Ball.© Unbekannt | picture alliance / Andreas Gora
BR Volleys in der Max-Schmeling-Halle
Auch die BR Volleys tragen ihre Heimspiele in der Max-Schmeling-Halle aus.© Unbekannt | picture alliance/dpa
So sieht es in der Arena aus, wenn in der Max-Schmeling-Halle ein Ein Volleyballspiel stattfindet.
So sieht es in der Arena aus, wenn in der Max-Schmeling-Halle ein Ein Volleyballspiel stattfindet.© dpa | Soeren Stache/dpa/Archivbild/Symbolbild