Kristen Stewart bei einem Stadtbummel begegnen oder Adam Sandler abends in einer Bar treffen – was absurd klingt, könnte vom 15. bis 25. Februar 2024 in Berlin Wirklichkeit werden. Denn dann findet die 74. Berlinale statt – und die zieht jedes Jahr etliche Stars und Sternchen aus der ganzen Welt nach Berlin. An diesen Orten haben Sie gute Chancen, die Promis live und in Farbe zu sehen.

Das Star-Aufgebot beginnt bereits am Donnerstag, dem ersten Tag des Filmfestivals: Eröffnet werden Berlinale und Wettbewerb um 19.30 Uhr mit dem Film „Small Things Like These“, zu dem Hauptdarsteller Cillian Murphy in der Hauptstadt erwartet wird. In dem Historiendrama spielt der Ire – der aus „Peaky Blinders“ und zuletzt aus „Oppenheimer“ bekannt ist – einen Kohlenhändler und liebenden Vater. Mit ihm über den roten Teppich laufen wird am Donnerstagabend im Berlinale-Palast möglicherweise außerdem die britische Schauspielerin Emily Watson, die ebenfalls in dem Film zu sehen ist. Im Anschluss zieht es die Stars dann vermutlich ins „Stue Hotel“. Dort lädt die UFA mit RTL zur traditionellen „Berlin Opening Night“ ein.

Party der Berlinale-Stars: Hier feiert am Samstag alles, was Rang und Namen hat

Auch am nächsten Tag dürfte es auf dem roten Teppich wieder vor Promis wimmeln: Um 21.45 Uhr läuft die Premiere des mexikanischen Beitrags „La Cocina“ mit Schauspielerin Rooney Mara. Spielort ist auch dabei der Berlinale-Palast am Potsdamer Platz, denn dort finden alle Weltpremieren der Wettbewerbs-Sektion statt.

Am Samstag, dem 17. Februar, geht es dann schon nachmittags weiter – und zwar mit einer Vernissage von Sharon Stone. Die US-amerikanische Schauspielerin eröffnet ihre Ausstellung „Totem“ um 17 Uhr in der Galerie von Marcus Deschler in der Auguststraße 61. Gefeiert wird am Freitagabend dann am Holzmarkt: Dorthin lädt das Medienboard Berlin-Brandenburg alles ein, was Rang und Namen hat. Eine hohe Star-Dichte ist also vorprogrammiert. Zeitgleich findet außerdem ein weiteres Highlight statt: Im Restaurant Borchardt in Berlin-Mitte trifft sich das Who‘s who der Filmbranche.

Die US-amerikanische Schauspielerin Sharon Stone eröffnet am 17. Februar ihre „Totem“-Ausstellung in Berlin (Archivbild).
Die US-amerikanische Schauspielerin Sharon Stone eröffnet am 17. Februar ihre „Totem“-Ausstellung in Berlin (Archivbild).© DPA Images | Chris Pizzello

Promis in Berlin: Das sind die Hotspots der Stars

Auf den Partys bleiben die Stars und Sternchen zwar unter sich, denn die Öffentlichkeit hat dort leider keinen Zugang. Aber das Borchardt ist grundsätzlich ein Promi-Magnet und die Wahrscheinlichkeit, dort während der Festival-Zeit Stars zu treffen, hoch. Ähnlich sieht es auch in der „Paris Bar“ aus, in der es vor Künstlern und Filmschaffenden nur so wimmelt. Weitere Partys finden zum Beispiel im Telegraphenamt statt – dort wird gleich mehrmals gefeiert: Am 16. Februar die „ARD Blue Hour“ und am 18. lädt Netflix die Prominenz zu „Cocktails und Canapés“ ein. Ebenfalls am 18. Februar feiern Constantin Film und Bulgari im Tempodrom eine gemeinsame Party.

Das Restaurant Borchardt ist während der Berlinale noch mehr als sonst einer der Promi-Hotspots.
Das Restaurant Borchardt ist während der Berlinale noch mehr als sonst einer der Promi-Hotspots.© dpa | Gerald Matzka

Glamourös wird es außerdem bei weiteren Galas zugehen. Zum Beispiel der Premiere des neuen Films von Julia von Heinz („Und morgen die ganze Welt“). Mit „Treasure“ geht ihr erstes großes internationales Projekt an den Start, für das sie Stars Lena Dunham und Stephen Fry gewinnen konnte. Der Film läuft in der Kategorie „Berlinale Special“ , ebenso wie „Love Lies Bleeding“. Die US-Schauspielerinnen Kristen Stewart und Katy O’Brian verkörpern darin ein Liebespaar, das sich in der Bodybuilding-Szene kennenlernt. Die Premiere findet 18. Februar um 21 Uhr in der Verti Music Hall statt.

Filmpremieren bei der Berlinale: Wo Kristen Stewart, Lars Eidinger und Co. zu sehen sein könnten

Am 21. Februar könnten Adam Sandler und Carey Mulligan über den roten Teppich laufen – sie sind die Hauptdarsteller im Film „Spaceman“ von Johan Renck, der an dem Tag gespielt wird. Zu den weiteren prominent besetzten Premieren gehören „Cuckoo“ von Tilman Singer mit „Euphoria“-Star Hunter Schafer in der Hauptrolle, „Sasquatch Sunset“ mit der Elvis-Presley-Enkelin Riley Keough und Jesse Eisenberg oder „Seven Veils“ mit Amanda Seyfried.

Natürlich werden auf der diesjährigen Berlinale nicht nur internationale Stars, sondern auch deutsche Promis erwartet. So feiert Berlinale-Stammgast Lars Eidinger am 18. Februar um 18 Uhr im Berlinale-Palast Premiere mit dem Film „Sterben“ und wird dort ziemlich sicher schon vorher über den roten Teppich laufen.

Lars Eidinger feiert auf der Berlinale mit dem Film „Sterben“ Premiere – und wird vermutlich vorher über den roten Teppich laufen (Archivbild).
Lars Eidinger feiert auf der Berlinale mit dem Film „Sterben“ Premiere – und wird vermutlich vorher über den roten Teppich laufen (Archivbild).© FUNKE Foto Services | Anikka Bauer

Ein Blick ins diesjährige Programm zeigt: Dort wird – wie schon im vergangenen Jahr – auch der Ukraine-Krieg ein Thema sein. Der Dokumentarfilm „Turn in the Wound“ von Abel Ferrara beschäftigt sich mit dem Leben in dem Land seit Beginn des Konflikts – der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kommt zu Wort, die Musik hat Sängerin Patti Smith beigesteuert. Eventuell soll es sogar eine Videobotschaft von Selenskyj geben, wie eine Berlinale-Sprecherin mitteilte. Nur Musikerin Smith sei leider verhindert.