Böllern und Feiern – das ist nicht jedermanns Sache zu Silvester. Man muss sich aber nicht zuhause zurückziehen. Wie gut, dass es auch Alternativen gibt. In der Yorck-Kinogruppe kann man das alte Jahr mit einem neuen Film verabschieden. Und zwar einer, der bereits heiß erwartet und als Oscar-Favorit gehandelt wird.

„The Banshees of Inisherin“ ist eine sehr trockene Filmkomödie, die von der Freundschaft zweier verschrobener, wortkarger Iren vor genau 100 Jahren handelt. Einer kündigt dem anderen eines Tages ohne jeden Grund die Freundschaft auf. Und wenn der das nicht hinnehmen will, droht er, sich einen Finger abzuschneiden. Das tut er dann auch beherzt. Und dabei wird es nicht bleiben.

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Es ist der neue Streich des Iren Martin McDonagh, dessen letzter Film „Three Billboards Oustide Ebbing, Missouri“ vor fünf Jahren zwei Oscars gewannt. Und er vereint erneut Colin Farrell und Brandon Gleeson, mit denen McDonagh vor 15 Jahren schon den Kultfilm „Brügge sehen… und dann sterben?“ drehte. Für „Banshees“ wurde McDonagh auf dem Filmfestival von Venedig fürs beste Drehbuch ausgezeichnet, Colin Farrell bekam die Coppa Volpi als bester Darsteller.

Das Silvester-Konzert der Philharmoniker in 13 Berliner Kinos

Regulär startet der Film erst am 5. Januar. In den Kinos International und Odeon läuft er aber als Vorgeschmack aufs neue Kinojahr schon an Silvester um 19.30 Uhr im Original mit Untertiteln und im Delphi Filmpalast um 19.45 Uhr in der deutschen Fassung. Als Alternative zum Katerfrühstück ist er auch an Neujahr im Yorck und im Neuen Off (dann 17.30 Uhr in OmU) zu sehen. Die Tickets sind erhältlich auf https://www.yorck.de/specials/silvester-preview-the-banshees-of-inisherin. Dazu gibt es einen Begrüßungssekt.

Und gleich 13 Berliner Kinos beteiligen sich an einem weiteren Jahresendzeit-Schmakerl: Das Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker mit Dirigent Kirill Petrenko und Tenor Jonas Kaufmann wird am 31. Dezember (17 Uhr) live übertragen – etwa im Zoo Palast, Titania, Cubix, in der Kulturbrauerei und im Kino Union. Die vollständige Liste findet sich im Netz unter ww.berliner-philharmoniker.de/kino/#c45. Und im Gegensatz zur Philharmonie kann man die Musiker hier auch mal ganz nah sehen. Aber Achtung: Es gibt nur noch wenige Karten.