Neues aus Hollywood

Mark Wahlberg als internationaler Drogenboss

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Das wahre Leben eines Chefs der Rauschgift-Mafia verfilmt Peter Berg – die Hauptrolle hat Mark Wahlberg erhalten. In Bernhard Schlinks Kurzgeschichten-Verfilmung "Der Andere", entdeckt ein Mann nach dem Tod seiner Frau, dass er nicht der Einzige war: Hier spielt Antonio Banderas mit.

Mark Wahlberg (“Departed - Unter Feinden“) erzählt in dem neuen Drama von Regisseur Peter Berg (“Operation: Kingdom“) vom Aufstieg und Fall eines international operierenden Drogenbosses. Seine Rolle basiert auf dem wahren Leben des Drogendealers Jon Roberts, berichtet das Filmfachblatt „Variety“. Dessen Leben war zuvor in der Dokumentation „Cocaine Cowboys“ verewigt worden. Das Projekt von Berg und Wahlberg hat noch keinen Titel. Der hoch dekorierte Vietnam-Veteran Jon Roberts machte in den 70er Jahren in Miami mit dem kolumbianischen Medellin-Kartell Geschäfte. Als der Millionen-Dollar-Deal aufliegt, wird er zu zehn Jahren Haft verurteilt.

Starbesetzung für Bernhard Schlinks Kurzgeschichte „Der Andere“

Nach Bernhards Schlinks Bestseller „Der Vorleser“ wird jetzt auch seine Kurzgeschichte „Der Andere“ mit Starbesetzung verfilmt. Schlink erzählt die Geschichte eines Mannes, der nach dem Tod seiner Frau feststellt, dass er nicht der einzige Mann in ihrem Leben war. Er macht sich auf die Suche nach dem Liebhaber. Die Story stammt aus der Sammlung „Liebesfluchten“. Laura Linney (“Enttarnt - Verrat auf höchster Ebene“), Antonio Banderas (“Dance! Jeder Traum beginnt mit dem ersten Schritt“) und Liam Neeson (“Die Chroniken von Narnia“) übernehmen die Hauptrollen. Regie führt Richard Eyre (“Tagebuch eines Skandals“), der zusammen mit Charles Wood (“Iris“) das Drehbuch geschrieben hat. Die Dreharbeiten finden in den USA und Italien statt, wie das Filmfachblatt „Variety“ berichtet.

Martin Scorsese und Harvey Keitel produzieren „Chaos“

Martin Scorsese und Harvey Keitel waren schon früher für Filme wie „Taxi Driver“ (1976) und „Die letzte Versuchung Christi“ (1988) ein perfektes Team. Jetzt haben sie sich erneut zusammen getan. Dieses Mal jedoch als Produzenten des Films „Chaos“ der amerikanischen Regisseurin Daphna Kastner (“Spanische Fliege - Den Machos auf der Spur“). Kastner, die auch das Drehbuch geschrieben hat, erzählt darin die Geschichte von zwei Menschen mit Liebeskummer, deren Wege sich in der Stadt New York kreuzen. Nach der richtigen Besetzung wird derzeit noch gesucht, berichtet das Filmfachblatt „Variety“.

Zac Efron macht Karriere bei Orson Welles

Zac Efron (“High School Musical“) hat als Schüler eine schicksalhafte Begegnung mit dem legendären Filmemacher Orson Welles. Der Film „Me and Orson Welles“ spielt im New York des Jahres 1937. Der 17-jährige Richard (Efron) schlendert zufällig beim Mercury Theatre vorbei. Er wird von dessen Gründer, dem damals 22- jährigen Orson Welles, entdeckt und auf der Stelle für dessen moderne Inszenierung von „Julius Caesar“ engagiert. Während der intensiven Proben lernt der Nachwuchsschauspieler alles über die Liebe und das Leben. Das Drehbuch von Holly Gent Palmo und Vince Palmo basiert auf dem Jugendroman von Robert Kaplow. Die Rolle von Welles, der mit der Shakespeare-Produktion seine Karriere startete, übernimmt Newcomer Christian McKay. Regie führt Richard Linklater (“Fast Food Nation“). Die Dreharbeiten beginnen im Februar und finden in New York, London und der britischen Isle of Man statt.

Hugh Dancy und Krysten Ritter auf Schnäppchenjagd

Die Schnäppchenjäger sind komplett: Hugh Dancy (“Spuren eines Lebens“) und Krysten Ritter (“Gilmore Girls“) helfen Isla Fisher (“Die Regeln der Gewalt“) dabei, ihre Finanzen wieder in Ordnung zu bringen. Die romantische Komödie basiert auf dem Bestseller-Roman „Die Schnäppchenjägerin“ der amerikanischen Autorin Sophie Kinsella. Regisseur P.J. Hogan (“Peter Pan“) verfilmt die Geschichte einer zwanghaften Shopperin (Fisher) in Manhattan, die bis über beide Ohren in Schulden steckt. Zur Selbsthilfe beginnt sie eine Kolumne für Finanztipps. Die Dreharbeiten für den Film von Produzent Jerry Bruckheimer beginnen laut Filmfachblatt „Variety“ im kommenden Monat in New York und Connecticut.

( dpa/memo )