Neues aus Hollywood

Brad Pitt will mit Mark Wahlberg boxen

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Foto: pa/newscom

Der Freund von Angelina Jolie verhandelt um die Rolle eines Box-Trainers in "The Fighter", die eigentlich Matt Damon spielen sollte. Denzel Washington plant mit Regisseur Tony Scott das Remake eines packenden Geiseldramas. Und Ben Kingsley spielt nach "Gandhi" erneut eine historische Persönlichkeit.

Denzel Washington und Regisseur Tony Scott packen nach Hits wie „Déjà Vu“ und „Crimson Tide“ ein neues gemeinsames Projekt an. Wie das Filmblatt „Variety“ berichtet, wird das Erfolgsduo ein Remake des Geiseldramas „The Taking of Pelham 123“ (“Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123“) auf die Leinwand bringen.

In dem Originalthriller aus dem Jahr 1974 spielte Walter Matthau den obersten Sicherheitsinspektor der New Yorker U-Bahn, der mit vier gefährlichen Geiselnehmern verhandeln muss, die eine Bahn entführt haben. Die Rolle des Beamten Garber geht nun an Washington. David Koepp (“Spider-Man 4“) hat das Drehbuch überarbeitet. Der Drehstart ist für Anfang 2008 geplant. Oscar-Preisträger Washington ist als nächstes in „American Gangster“ von tony Scotts Bruder Ridley zu sehen, die Mitte November in Deutschland anläuft.

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Brad Pitt und Mark Wahlberg als Box-Brüder

Brad Pitt will in dem Box-Drama „The Fighter“ an der Seite von Mark Wahlberg die Fäuste schwingen. Dem Filmblatt „Variety“ zufolge verhandelt Pitt um die Rolle eines Box-Trainers, die ursprünglich Matt Damon spielen sollte, der aber aus Termingründen absagen musste. Der Streifen, der auf wahren Tatsachen basiert, dreht sich um ein hartgesottenes Brüderpaar.

Wahlberg verkörpert den späteren Box-Champion „Irish“ Micky Ward und Pitt seinen Halbbruder und Trainer Dick Eklund. Es geht um die Anfänge der beiden auf den Straßen von Lowell (Massachusetts) bis hin zu Mickys triumphalem Sieg als Leichtgewicht-Weltmeister in London. Die Regie übernimmt Darren Aronofsky (“Requiem for a Dream“). Er wollte schon 2002 mit Pitt „The Fountain“ drehen, doch Pitt musste damals kurzfristig abspringen. Aronofsky realisierte den Film drei Jahre später mit Hugh Jackman. Pitt ist ab Ende Oktober in dem Western „Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford“ auf der Leinwand zu sehen.

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Ben Kingsley spielt William Shakespeare

Ben Kingsley, der für seine Rolle als der indische Pazifist Mahatma Gandhi in „Gandhi“ 1982 den Oscar erhielt, hat sich erneut einer berühmten historischen Figur verschrieben. Der Schauspieler und Produzent will William Shakespeare spielen, berichtet der „Hollywood Reporter“.

Kingsley hat sich mit seiner Produktionsfirma die Filmrechte an dem Roman „Will“ von Christopher Rush gesichert. Das Buch ist eine erdachte Erzählung über ein Gespräch des sterbenden Shakespeares mit seinem Anwalt über das Testament. Der Drehstart ist für 2008 in Großbritannien vorgesehen.

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Ryder und Rourke helfen bei „The Informers“ mit

Winona Ryder und Mickey Rourke haben die Ensemble-Besetzung für das Drama „The Informers“ weiter vergrößert. Wie der „Hollywood Reporter“ berichtet, stehen sie Billy Bob Thornton, Kim Basinger, Brandon Routh, Jon Foster und Ashley Olson zur Seite. Der Streifen ist in den 80er Jahren in Los Angeles angesiedelt und basiert auf einer Reihe von Kurzgeschichten, die Kult-Autor Bret Easton Ellis (“American Psycho“, „Die Regeln des Spiels“) 1994 veröffentlichte.

Ryder spielt eine Nachrichten-Sprecherin, die nach einer Affäre mit ihrem verheirateten Boss ihren Job verliert. Rourke mimt einen Wächter, der ein kleines Mädchen entführen und an eine Sekte verkaufen will. Regisseur Gregor Jordan (“Gesetzlos - Die Geschichte des Ned Kelly“) will ab Oktober drehen.

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Ray Liotta kämpft gegen Drogengangs

Ray Liotta (“Born to Be Wild - Saumäßig unterwegs“) wird sich vor der Kamera einen Kampf mit Drogengangs liefern. Dem

„Hollywood Reporter“ zufolge wird Liotta in dem Thriller „La Linea“ einen Auftragskiller spielen, der den brutalen Anführer seines Drogenkartells (Esai Morales) umbringen soll.

Andy Garcia verhandelt derzeit noch um eine kleine Rolle als oberster Banden-Chef im mexikanischen Tijuana, einer Grenzstadt zwischen Mexiko und den USA. Valerie Cruz spielt eine drogensüchtige Mutter, die ihrer Tochter zuliebe gegen die Sucht ankämpft. James Cotten, der 2003 die Horrorkomödie „Demon Slayer“ drehte, übernimmt die Regie. Gedreht wird ab Mitte Oktober an Schauplätzen in Los Angeles und Tijuana.