Baumeister

Berliner Architekt Hans Christian Müller gestorben

Märkisches Viertel, Interbau, Iba: Hans Christian Müller hat Berlin seine Spuren hinterlassen – als Architekt und als Senatsbaudirektor. Im Alter von 88 Jahren verstarb der gebürtige Berliner nun Itzehoe.

Der Architekt Hans Christian Müller ist im Alter von 88 Jahren in Itzehoe gestorben. Das teilte die Berliner Akademie der Künste, deren Mitglied Müller war, am Donnerstag mit. Von 1967 bis 1982 war Müller Senatsbaudirektor in West-Berlin. In dieser Zeit plante er auch die Internationale Bauausstellung Berlin (Iba) für das Jahr 1984 mit.

Akademie-Präsident Klaus Staeck würdigte den gebürtigen Berliner als konsequenten Architekten, der sich bis ins hohe Alter für das Leben und Wohnen in Berlin engagiert habe. Müller baute 1952 das Clubhaus des Internationalen Studentenwohnheims Eichkamp und für die Interbau im Hansaviertel von 1954 bis 1956 das Haus Klopstockstraße 7-11.

Zusammen mit Georg Heinrichs schuf er später vor allem Wohngebäude in seiner Heimatstadt. So wurde er 1962 zusammen mit Heinrichs und Werner Düttmann vom Senat mit der Gesamtkonzeption des Märkischen Viertels beauftragt.

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