Eine Nominierung bei der Emmy-Verleihung für internationale Fernsehproduktionen erhielten zudem im Bereich „Arts Programming“ der Dokumentarfilm „Richard Serra – Sehen ist Denken„ (WDR/ZDF/3sat) und in der Kategorie Comedy die seinerzeit frühzeitig wieder aus dem Programm genommene RTL-Sketch-Comedy „Geile Zeit“. RTL behält sich nach eigenen Angaben noch vor, die restlichen Folgen noch auszustrahlen.
Die Auszeichnungen, die an außerhalb der USA realisierte Fernsehproduktionen gehen, werden von der International Academy of Television Arts & Sciences vergeben, der Internationalen Akademie für Fernsehkünste und -wissenschaften. Die Gewinner werden am 24. November bei einer Gala in New York bekannt gegeben. Insgesamt wurden 40 Produktionen aus 16 Ländern in 10 Kategorien nominiert. Mit acht Nominierungen führen britische Produktionen die Liste an.
Im vergangenen Jahr waren deutsche Produktionen bei der Verleihung leer ausgegangen. 2004 wurde die ARD-Vorabendserie „Berlin, Berlin“ geehrt und 2005 die ZDF-Dokumentation „Das Drama von Dresden“.
Die 2006 preisgekrönte Dokumentation „...wir können nur den Hass verringern“ (ZDF/Arte) von Paul Smaczny widmet sich dem Dirigenten Daniel Barenboim und seinem West-Eastern Divan Orchestra. Als beste Dokumentation wurde bei den 34. International Emmy Awards die BBC-Produktion „Hiroshima“ ausgezeichnet, bei der auch das ZDF Koproduzent war.
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