Helene Fischer ist als Feindbild ja wirklich vielseitig einsetzbar. Da wären zum Beispiel die furchtbare Musik, die albernen Kostüme, die nicht auszuhaltende Dauerfreundlichkeit oder die Überpräsenz in Charts und Medien. Und dann hat sie auch noch dem Flori das Herz gebrochen! Trotz der Vielzahl absurder Verschwörungstheorien hatte ich die Schlagersängerin mit Corona bisher allerdings noch nicht in Verbindung gebracht. Also bis zum vergangenen Donnerstag.

Ich verbrachte meinen Vormittag mit stundenlangem Warten auf Christian Drosten, der am Ende dann doch lieber kein Interview geben wollte. Schade Schokolade. Während ich also vor dem Schloss Bellevue herumlungerte und dem Einlass zur Verleihung des Verdienstordens entgegensehnte, beschloss ich, mir die Zeit mit dem Beobachten der Protestdemo auf der anderen Straßenseite zu vertreiben.