In dieser Filmwoche ist für jeden etwas dabei. Es gibt einen neuen Ableger aus dem „Star Wars“-Universum und einen weiteren Action-Knaller von Guy Ritchie mit Hollywoodstars. Aber auch feines Arthouse-Kino wie „Vivaldi und ich“ über eine weibliche Selbstfindung zur Barockzeit und der satirische Abschluss der „Kairo-Trilogie“ mit Fares Fares. Und ein Kinderfilm mit überwältigenden Wüstenbildern. Die Neustarts im Überblick:

  • „Vivaldi und ich“

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Youtube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Der deutsche Titel ist nicht ganz korrekt: Es geht hier weniger um den Barockkomponisten als um ein Waisenmädchen, dessen musikalisches Talent von eben jenem Vivaldi entdeckt wird - das aber gegen die Konventionen der patriarchischen und frauenfeindlichen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts ankämpft. In dem auch der Komponist nur ein Mitläufer ist. Starkes Emanzipationsdrama. Und das überraschende Filmdebüt des Opernregisseurs Damiano Michieletto.

Auch interessant

  • „The Mandalorian and Grogu“

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Youtube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Eigentlich war es ja andersrum: Erst gab es die Kinofilme um „Star Wars“, neun an der Zahl, dann aber Spin-Offs, die die Galaxie um die Yedi-Ritter weiterstrickten. Wie auch „The Mandalorian“. Die Serie ist so beliebt, dass es schon drei Staffeln gab. Und nun kommt so ihrerseits auf die Leinwand, mit Pedro Pascal und Sigourney Weaver. Dabei gibt es auch die Kino-Paarung des Jahres: der besagte galaktische Kopfgeldjäger mit einem Baby-Yoda auf der Schulter.

Auch interessant

  • „In the Grey“

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Youtube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Mit Guy Ritchie ist es wie mit „Star Wars“-Epen: Man weiß, was man kriegt. Ultracoole, stylishe, testosterongeladene, aber mit derbem Humor durchbrochene Action-Knaller. Diesmal spielt eine Frau die Schlüsselfigur: eine Anwältin, die einem kriminellen Superreichen das Handwerk legen will. Dafür braucht sie zwei Männer fürs Grobe: Und das besorgen Jake Gyllenhaal und Ex-„Superman“ Henry Cavill mit Schmackes und Schnodderschnauze.

Auch interessant

  • „Eagles of the Republic“

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Youtube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Dreimal hat Regisseur Tarik Saleh mit Fares Fares Filme über das Land seines Vaters gedreht. Im letzten Teil seiner „Kairo-Trilogie“ spielt Fares einen Filmstar, der lange als „Pharao des Kinos“ gefeiert wird, dann aber wegen seines allzu freizügigen Lebens in die Kritik gerät und schließlich den (realen) Präsidenten des Landes spielen soll. Ohne dass er ihm ähnlich wäre. Und natürlich auch eine idealisierte Form, die die Machenschaften des Staates verschweigt. Ein Thriller über Macht und die Macht der Illusionen, der immer mehr zur bitterbösen Satire wird.

Auch interessant

  • „Mother Mary“

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Youtube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Anne Hathaway sorgt ja gerade mit Meryl Streep in „Der Teufel trägt Prada 2“ für den Blockbuster des Frühlings. Nun ist sie gleich noch in einem Musikdrama zu sehen, in dem sie eine Popsängerin spielt, die nach ungewollter Auszeit ein Comeback versucht. Und dabei auf ihre einst beste Freundin und Kostümdesignerin hofft. Aber diese hat nie verwunden, dass die Sängerin, kaum dass sie erfolgreich war, sie vergessen hat. Daraus ergibt sich ein kammerspielartiges Kräftemessen zweier ungleicher Frauen. Eine Pop-Geschichte, in der es mal nicht um Sex und Drugs, Alter und verblassenden Ruhm geht. Durchwirkt mit Songs etwa von Charli xcx.

Auch interessant

  • „Die Legende des Wüstenkindes“

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Youtube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Die Wüste lebt. Auch in diesem bilderstarken Fantasyfilm. Das handelt von der Legende eines Kindes, das fernab der Zivilisation von Pfauen aufgezogen wurde. Diese Legende beeindruckt eine 14-Jährige so sehr, dass sie ein Buch darüber schreibt. Bis sie erkennen muss, dass die Geschichte nicht fiktiv ist und sie viel mit ihr zu tun hat. Der Film ist zuweilen sehr didaktisch, am besten ist er immer dann, wenn er nur die Wüste zeigt. Und staunt.

Auch interessant

Das sagen die Filmkritiker:

BMO21G_Filmspiegel_2105NEWFONT_cs.jpg
BMO21G_Filmspiegel_2105NEWFONT_cs.jpg Filmspiegel 21.05.2026© Berliner Morgenpost Infografik | C. Schlippes

Weiterhin im Kino: