Carola Rittmann ist mit der Sterne-Gastronomie aufgewachsen. Ihre Heimat ist der nördliche Schwarzwald. Schon als Kind, so erzählt sie, habe sie im Hotel „Traube-Tonbach“ in Baiersbronn, das bekannt ist für seine Gourmetküche, Kuchen gegessen. Das Ambiente, der Geschmack, die edlen Torten – das sei ein Erlebnis gewesen, so die Inhaberin des Restaurants „Brentano“, ganz in der Nähe des Breitenbachplatzes.

Dieses besondere Gespür für die gehobene Gastronomie hat sie aus der baden-württembergischen Heimat nach Berlin mitgebracht. Das ist auf den ersten Blick in ihrem Restaurant zu sehen: Kerzen, gefaltete Servietten, weiße, gestärkte Tischdecken, Kunst an den Wänden. Aber in der kleinen und ausgesuchten Karte sind die Hauptgerichte nur selten teurer als 20 Euro. Der Schwerpunkt liegt auf der deutschen und französischen Küche. Besonders beliebt sei bei den Gästen der Krustentierschaum mit gebratener Großgarnele (8,90 Euro), erzählt die Restaurant-Inhaberin. Sie habe oft gehört, dass die Suppe nirgendwo so gut sei. Aber auch die Ochsenfetzen (17,90 Euro) und das Wiener Schnitzel mit lauwarmen Kartoffel-Gurken-Salat (19,90 Euro) seien gern bestellte Gerichte. „Alles kommt frisch aus der Küche“, sagt Küchenchef Axel Krause. Vom Nudelteig bis zum Spinat sei alles selbst gemacht.

Jeden Donnerstag kommt der Jäger aus Fürstenberg/Havel und bringt frisches Wild, wie Keulen vom Hirschkalb oder Reh. Wenn die Saison es zulässt, kommt das Obst aus dem eigenen Garten, wie kürzlich für das Brandenburger Pfirsichsorbet. Außerhalb der Karte gibt es eine Tageskarte und Themenabende. An einem Tag zum Beispiel stehen „Feine Wildspezialitäten“ mit Hirsch, Reh und Wildschwein auf der Karte, am 12. und 13. Oktober ist „Italienischer Pastaabend“, am 19. und 20. Oktober Eisbeinessen. 60 Plätze hat das Restaurant – darum empfiehlt es sich zu reservieren.

„Brentano“, Brentanostraße 7, Nähe Breitenbachplatz, Öffnungszeiten: Di.–Sbd., ab 16 Uhr, So. ab 12 Uhr, Tel: 030/897 319 02, info@brentano-berlin.de, www.brentano-berlin.de