Der neue Flughafenchef Karsten Mühlenfeld geht davon aus, dass der Berliner Hauptstadtflughafen im Jahr 2017 eröffnet werden kann.
„Herr Mehdorn hat viel dazu beigetragen, dass wir heute da stehen, wo wir stehen, und so gehe ich davon aus, dass wir das avisierte Zeitfenster realisieren können“, sagte Mühlenfeld am Montag im Flughafenausschuss des Brandenburger Landtags.
Allerdings müsse für die kommenden zwei Jahre in den Weiterbetrieb der Flughäfen Tegel und Alt-Schönefeld investiert werden. Dafür sind nach Angaben des kommissarischen Aufsichtsrats-Vorsitzenden Rainer Bretschneider insgesamt 29 Millionen Euro eingeplant.
Vier geplatzte Termine
Nach dem Rücktritt von Hartmut Mehdorn hat bei der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg nun am Montag Karsten Mühlenfeld den Chefposten übernommen. Zu den wichtigsten Aufgaben des 51-Jährigen gehört es, den neuen Hauptstadtflughafen nach vier geplatzten Eröffnungsterminen an den Start zu bringen. Der drittgrößte deutsche Flughafen soll nach dem jüngsten Plan im zweiten Halbjahr 2017 in Betrieb gehen.
Mehdorn hatte nach zwei Jahren seinen Rücktritt eingereicht, weil er sich vom Aufsichtsrat nicht ausreichend unterstützt sah. Darin sitzen neben Arbeitnehmervertretern Abgesandte der Eigentümer Berlin, Brandenburg und des Bundes. Mehdorn wird Mühlenfeld aber noch bis Ende März bei der Einarbeitung unterstützen. Der neue Chef hatte zuvor beim Triebwerkehersteller Rolls Royce das Werk im brandenburgischen Dahlewitz mit aufgebaut.
dpa/mim





