Ernährung

Kokosnuss – So gesund ist die Südsee-Botin

Kokoswasser gilt als In-Getränk bei den Reichen und Schönen. Denn die Tropenfrüchte stecken voller wertvoller Inhaltsstoffe und helfen beim Abnehmen. Lesen Sie, was die Kokosnuss so gesund macht.

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Kokospalmen wachsen vor allem an tropischen Stränden, etwa in Sri Lanka und Brasilien. Kokosnüsse finden sich aber auch in deutschen Supermarkt-Regalen. Streng genommen handelt es sich bei den kugeligen braunen Gebilden gar nicht um Nüsse oder auch Früchte, sondern um Kerne einer Steinfrucht, die eine grüne Schale hat.

Neben den Urlaubserinnerungen, die Kokosnüsse bei vielen wecken, haben die Früchte und ihr Wasser zahlreiche positive Effekte auf unsere körperliche Gesundheit. Die Flüssigkeit im Inneren zum Beispiel, das Kokoswasser, liefert einen ausgewogenen Mineralien-Cocktail und zugleich nur wenige leere Kalorien.

Kokosnuss aufmachen leicht gemacht

Um an die gesunden Inhaltsstoffe der Kokosnuss zu gelangen, ist aber etwas Geschick und Kraft erforderlich. So öffnen Sie die Nuss Schritt für Schritt:

- Mit einem Schraubenzieher, Nagel oder einem Akkuschrauber in zwei der drei natürlichen Vertiefungen am spitzen Ende der Kokosnuss jeweils ein Loch bohren. Das auslaufende Kokoswasser in einem Becher oder Glas sammeln und bitte nicht wegschütten – die Flüssigkeit ist sehr gesund.

- Die Kokosnuss rundum mit einem Hammer bearbeiten, bis sie in zwei Hälften zerbricht.

- Das Fruchtfleisch der Kokosnuss am besten mit einem Messer Stück für Stück herauslösen.

So gesund sind die verschiedenen Teile der Kokosnuss

Kokosfett: Kokosnüsse sind reich an sogenannten mittelkettigen Fettsäuren. Das Besondere am Kokosfett: Der Körper wandelt es nicht in Fettpolster oder Cholesterin um, sondern direkt in Energie. Studien zufolge senkt es den LDL-Cholesterinspiegel sogar und schützt so das Herz.

Außerdem beugen die Fette Hungerattacken vor und helfen damit beim Abnehmen. Das macht die Kokosnuss trotz ihrer gut 350 kcal pro hundert Gramm zu einer "schlanken Spezialität".

Kokosfleisch: Das knackige Fleisch der Kokosnuss liefert viele Mineralien wie Magnesium, Kalium und Kalzium. Zudem steckt reichlich Kupfer darin. Letzteres hilft dabei, dass wir fit im Kopf bleiben.

Was Kokoswasser und Kokosmilch unterscheidet

Kokoswasser: Junge, grüne Kokosnüsse enthalten einen klaren Saft. Das Kokoswasser ist reich an Mineralien und liefert wichtige Ballaststoffe, ohne das Kalorienkonto übermäßig zu belasten: Zwischen 15 und 20 kcal liefern hundert Milliliter davon.

Diesem Umstand hat es die leckere Flüssigkeit wohl zu verdanken, dass sie sich zum In-Getränk der Reichen und Schönen in Hollywood gemausert hat. Außerdem senkt Kokoswasser den Blutzucker und schützt so vor Diabetes. Die angesagte Flüssigkeit gibt es inzwischen in vielen (Bio-)Supermärkten im Tetrapak zu kaufen.

Als Kokosmilch bezeichnet man im Gegensatz dazu das mit Wasser gemischte, pürierte Fruchtfleisch der Kokosnuss. Bequemer ist fertige Milch aus der Dose. Kokosmilch eignet sich zum Beispiel für Currys, Cocktails, Desserts – oder für leckere Suppen, wie unten stehendes Rezept beweist.

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