Schon einmal was von Deep-Work gehört? Viele Fitnesstudios haben ein solches Training inzwischen im Programm. Es bedeutet, wie der Name schon sagt, echte "Tiefenarbeit", denn die tief liegende Muskulatur wird gekräftigt, der Körper schön gestrafft.

Aber nicht mit Hilfe von Gewichten, sondern durch die eigene Körperleistung. Es braucht dafür keine Hanteln oder Fitnessgeräte, aber viel Konzentration und einen eisernen Willen.

Das Training bei Deep-Work teilt sich in sieben Trainingsphasen ein. Es werden Elemente aus Pilates und Yoga miteinander kombiniert, aber auch Versatzstücke aus dem modernen Tanz kommen hinzu. Die Bewegungen sind mal fließend, mal abgehakt. Ein echter "Flow" entsteht dabei mit Hilfe eines langen, möglichst ruhigen Atems und mehreren Wiederholungen.

Was will uns Deep-Work lehren?

"Deep-Work ist ist athletisch, einfach, anstrengend, einzigartig und doch ganz anders", beschreibt das "International Fitness & Health Institute of Applied Sciences" auf seiner Internetseite das mental anspruchsvolle Workout. Ein gutes Herz-Kreislauf-Training, genauso werden Bauch-, Bein und Rückenmuskeln gestärkt.

Anfänger mit ein wenig Ehrgeiz können sofort einsteigen: Denn jede Übung erklärt der Trainer eines Deep-Work-Kurses zunächst in aller Ausführlichkeit. Jeder soll ihm in seinem Tempo folgen können. Im Laufe des Deep-Works reiht der Trainer Einheit für Einheit aneinander, folgt dabei den Prinzipien von Yin und Yang, so die Idee.

Schließlich entsteht - ähnlich wie bei einer Tanzchoreografie - das große Ganze. Dieser Prozess setzt neue Energien frei. Am Ende sind die Teilnehmer zwar erschöpft, aber im besten Fall befreit von inneren Blockaden.

Trainiert wird übrigens barfuß. Das stabilisiert die Fußgelenke. Die Übungen einige Male (je nach Bedarf) wiederholen.

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