Potsdams ehemaliges Stadtoberhaupt, Horst Gramlich, ist tot. Er starb am Montag im Alter von 88 Jahren in Potsdam, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Mit Gramlich verliere Potsdam „eine Persönlichkeit, die in den bewegten Jahren nach der deutschen Wiedervereinigung Verantwortung übernommen und die Entwicklung unserer Stadt mit Weitsicht geprägt hat“, schrieb die aktuelle Oberbürgermeisterin Noosha Aubel (parteilos).

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Gramlich war von 1990 bis 1998 Oberbürgermeister Potsdams. In seiner Amtszeit stand er vor der Aufgabe, die kommunale Selbstverwaltung nach dem Ende der DDR neu aufzubauen und eine leistungsfähige Stadtverwaltung in der Landeshauptstadt Brandenburgs zu gestalten.

Gramlich setzte sich für die Bundesgartenschau in Potsdam ein

„Besondere Bedeutung hatte sein Engagement für die Energieversorgung und die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt“, so die Stadtverwaltung. Mit der Errichtung eines modernen Gaskraftwerkes wurden wichtige Voraussetzungen für die weitere Entwicklung der Energieversorgung und die wirtschaftliche Etablierung des Stadtwerke-Verbundes geschaffen. 

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Zudem setzte er sich dafür ein, die Bundesgartenschau 2001 nach Potsdam zu holen. „Was zunächst nicht überall auf Zustimmung stieß, erwies sich rückblickend als wichtiger Impuls für die Stadtentwicklung.“

dpa