Nach einer von der AfD initiierten Demonstration in Frankfurt (Oder) prüft die Polizei drei rassistische Vorfälle. Unter anderem werde eine Rede des Brandenburger AfD-Fraktionsvorsitzenden Hans-Christoph Berndt auf eine möglicherweise volksverhetzende Passage hin untersucht, sagte ein Polizeisprecher in Frankfurt (Oder). Er soll sich darin abfällig über Ausländer geäußert haben.
Zu der „Kundgebung gegen Migrantengewalt“, wie die AfD die Demonstration bezeichnete, waren am Dienstagabend rund 500 Menschen gekommen.
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Zudem werden Äußerungen einer fünfköpfigen Personengruppe am Rande der Kundgebung geprüft. Diese soll „Deutschland den Deutschen“ und „Ausländer raus“ skandiert haben. Ob die Gruppe Teil der Demonstration war, sei Gegenstand der Ermittlungen. Weiterhin sei auf der Kundgebung ein Mann festgestellt worden, der die Hand zum sogenannten Hitlergruß erhoben haben soll. Die Polizei nahm in allen Fällen die Ermittlungen von Amts wegen auf.
Debatte um Jugendgewalt in Brandenburg
Jugendgewalt ist derzeit in mehreren Städten Brandenburgs ein Thema. Anlass der Demonstration war der Angriff auf einen Schüler durch eine Gruppe von rund zehn Jugendlichen vor einer Oberschule in Frankfurt (Oder) in der vergangenen Woche. Die AfD nutzte den Migrationshintergrund einiger der Täter als Anlass für die Demonstration.
Evangelischer Pressedienst (epd)



