Autofahrerinnen und Autofahrer aufgepasst: Die Polizei führt in dieser Woche (3. bis 9. August) in Berlin und Brandenburg verstärkte Verkehrskontrollen durch. Die Beamten beteiligen sich an der bundesweiten „Speedweek“, die sich gegen Geschwindigkeits- und Aggressionsdelikte im Straßenverkehr richtet. Im Fokus stehen dabei nicht nur überhöhte Geschwindigkeit, sondern auch aggressives Fahrverhalten wie Drängeln oder zu dichtes Auffahren, wie eine Polizeisprecherin erklärte.
„Wir werden unsere Geschwindigkeitsmessgeräte nicht nur auf Bundesautobahnen aufstellen, sondern uns auf die ländlichen Bereiche, insbesondere Alleen, konzentrieren“, sagte die Leiterin der Verkehrspolizei in der Polizeidirektion West, Peggy Baier.
Blitzermarathon: Diese Bundesländer machen mit
- Baden-Württemberg
- Berlin
- Brandenburg
- Bremen
- Hamburg
- Hessen
- Mecklenburg-Vorpommern
- Niedersachsen
- Nordrhein-Westfalen
- Rheinland-Pfalz
- Sachsen-Anhalt
- Schleswig-Holstein
- Thüringen
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Die Einsatzkräfte im Videowagen hätten beobachtet, dass aggressives Fahren zunehme. „Rechts überholen, Drängeln, Lichthupe und Geschwindigkeiten jenseits von 220 Kilometern pro Stunde in beschränkten Bereichen werden fast täglich festgestellt und geahndet.“
Die Speedweek ist eine vom europäischen Polizeinetzwerk Roadpol europaweit abgestimmte Aktion. Jedes Jahr im April und im August finden dabei solche Kontrollwochen statt, bei denen die Polizei die Geschwindigkeit auf den Straßen strenger überwacht.
Ulrich Chiellino, Verkehrspsychologe beim ADAC, mahnte: „Die Geschwindigkeit ist an die Umgebung anzupassen. So gesehen ist ein Tempolimit auch als Limit und nicht als Empfehlung zu verstehen. Jeder Verkehrsteilnehmende sollte sein Verhalten immer wieder hinterfragen und, falls nötig, verändern. Wir alle sind aufgefordert, mehr Achtung zu zeigen.“
dpa



