Nach dem Brand auf dem Gelände nahe der früheren Goebbels-Villa am Bogensee in Wandlitz soll das stark beschädigte Gebäude nun von Polizeispezialisten untersucht werden. Die Analyse soll klären, ob ein technischer Defekt oder Brandstiftung das Feuer ausgelöst hat, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Wegen Frost und Eis war eine kriminaltechnische Untersuchung der Brandstelle bisher nicht möglich und soll erfolgen, sobald es die Witterung zulässt.
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Im Januar war auf dem Bogensee-Areal mit der Goebbels-Villa nördlich von Berlin ein Großbrand in einem Gebäude der ehemaligen Hochschule der Freien Deutschen Jugend (FDJ) ausgebrochen. Das Gelände im Landkreis Barnim ist seit 2000 ungenutzt und verfällt. Seit Langem gibt es eine Debatte darüber, wie eine neue Nutzung aussehen kann. Auf dem Areal am Bogensee hatte sich auch NS-Propagandaminister Joseph Goebbels einst eine Villa gebaut.
Ehemalige Goebbels-Villa: Polizei gründet Sonderkommission zur Aufklärung des Brandes
Zur Aufklärung des Brandes gründete die Polizei bereits einen Tag nach dem Brand die Ermittlungskommission „Bogensee“. Entscheidende Zeugenhinweise gingen den Angaben nach bislang nicht ein.
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Eigentümer des rund 16 Hektar großen Geländes in Brandenburg ist das Land Berlin. Weil dieses kein Geld und kein Interesse an einer Entwicklung hat, überließ der Berliner Senat das Gelände bis Ende 2027 der Gemeinde Wandlitz unentgeltlich zur Nutzung. Der Landkreis Barnim zeigte sich zuversichtlich, einen Investor zu finden.
dpa/jcst




