Eine neue Attraktion zieht vor die Tore Berlins: Der Holland-Park, ein Freizeitpark in Schwanebeck im Landkreis Barnim, lässt zurzeit eine Achterbahn errichten. Bei eisigen Temperaturen und umgeben von Schnee bauen die Techniker zurzeit die Schienen zusammen. Es ist die erste dauerhafte Achterbahn im Landkreis und damit auch für die Berlinerinnen und Berliner ein nahegelegenes Ausflugsziel.

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Im vergangenen Sommer war der Spatenstich für das Projekt gefeiert worden, wie der RBB berichtet. Bei sommerlichen Temperaturen zu starten, sei nötig, um die Fundamente zu gießen. Dazu muss der Boden frostfrei sein. Auch die Stationshäuschen stehen bereits. Doch der Bau der eigentlichen Schienen findet genau jetzt statt. Die Arbeiter haben dabei mit seit Wochen andauernden Minusgraden aber deutlich mehr zu tun.

Minusgrade erschweren Bauarbeiten an Holland-Park-Achterbahn

Viele Schrauben, Muttern und andere Bauteile sind durch Nässe und Kälte zusammengefroren, wie der RBB weiter schreibt. Die Techniker müssen ihre Arbeitsmittel erst mittels Wärmezufuhr auftauen und voneinander trennen, bevor sie sie benutzen können. „Der wichtigste Mitarbeiter ist aktuell der Brenner, also bei Minusgraden und ganz viel Schnee müssen wir natürlich erst alles frostfrei kriegen und dass die Stützen und die Schienen auch warm genug sind, dass sie ineinanderpassen“, wird Juniorchef des Holland-Park Rik Roelofs zitiert.

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Gebaut werden muss trotzdem, damit das Eröffnungsdatum, der 12. März 2026, gehalten werden kann. Familien und Achterbahn-Fans erwartet dann eine 50 Kilometer pro Stunde schnelle Fahrt. Die Strecke ist 250 Meter lang. Gefahren werden zwei Runden. Für Kinder gibt es allerdings Regeln: Mitfahren darf, wer mindestens 90 Zentimeter misst.

Holland-Park investiert Millionenbetrag in neue Achterbahn

Für den Holland-Park bedeutet die neue Achterbahn eine riesige Investition. Genaue Zahlen nennt Park-Juniorchef Roelofs nicht, spricht aber bei der Investition von einem „mittelstelligen Millionenbetrag“. „Es ist die größte Einzel-Investition, die wir nach der Eröffnung im Holland-Park gemacht haben“, sagt Roelofs.