Vorläufige Festnahmen

Neonazi-Überfall in Weimar - Tatverdächtige aus Brandenburg

Acht der 27 Verdächtigen für den rechtsextremen Überfall auf eine Mai-Kundgebung der Gewerkschaften in Weimar kommen aus Brandenburg. Sie sollen den SPD-Politiker Carsten Schneider attackiert haben.

Acht der 27 Verdächtigen für den rechtsextremen Überfall auf eine Mai-Kundgebung der Gewerkschaften in Weimar kommen aus Brandenburg. Das hat das Thüringer Innenministerium am Sonnabend mitgeteilt. Es handle sich um 22 Männer und fünf Frauen aus Sachsen, Brandenburg, Hessen und Thüringen, teilte das Ministerium am Sonnabend mit.

Die 18 bis 35 Jahre alten Verdächtigen sind nach der vorläufigen Festnahme am Freitag wieder auf freiem Fuß. Nach aktualisierten Zahlen hatten etwa 40 Neonazis am Freitag die Kundgebung gestürmt und drei Menschen leicht verletzt.

Sie attackierten auch den SPD-Bundestagsabgeordneten Carsten Schneider. Von der Polizei sichergestellte Fahnen und Flyer weisen Bezüge zur Jugendorganisation der rechtsextremen NPD auf.