20 junge Fischadler aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern werden von Tegel aus in ihre neue Heimat Spanien geflogen. Die Greifvögel sollen in Andalusien für eine starke Population sorgen. 2003 war das Programm der spanischen Naturschutzbehörden zur Wiederansiedlung von Adlern gestartet worden. Brandenburg beteiligt sich seit 2004 und schickt jedes Jahr mehrere Adler zum Auswildern in den warmen Süden. Mecklenburg-Vorpommern ist seit zwei Jahren dabei.
Das Verhalten der Greifvögel werde mit Sendern überwacht. Das Programm zeigt laut Landesumweltamt erste Erfolge. Am 12. Mai bekam ein deutsch-schottisches Fischadlerpaar ersten Nachwuchs. Die Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg betreut derzeit die 20 Jungvögel. „Nur jeweils ein Adler aus Familien mit mindestens dreiköpfigem Nachwuchs aus langjährig bebrüteten Horsten fliegt nach Spanien“, sagte Matthias Freude, Präsident des Landesumweltamtes. Brandenburg kann sich die Abgabe der Tiere leisten. Im Land gibt es über 300 Brutpaare, etwa die Hälfte des deutschen Bestandes, erläuterte das Landesumweltamt.





