Der nach einem Brand in einer Wohnung eines Neuruppiner Mehrfamilienhaus entdeckte Tote ist der 44 Jahre alte Wohnungsinhaber. Das habe die Obduktion am Freitag ergeben, sagte eine Polizeisprecherin. Es sei von einem unsachgemäßen Umgang mit offenem Feuer auszugehen und nicht von einem Fremdverschulden. Das Feuer war am Dienstag ausgebrochen. Der Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro beziffert.
Am selben Tag war in Seefeld (Barnim) ein Skelett bei Aufräumarbeiten an einem bereits im Januar ausgebrannten Bungalow entdeckt worden. Es werde in alle Richtungen ermittelt, sagte eine Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder). Wer die tote Person ist, könne in einer Woche feststehen. Die Obduktion der verkohlten Leiche sei abgeschlossen, eine Identifizierung aber bisher nicht möglich. Es gebe einen Verdacht, um wem es sich handeln könnte, dem jetzt nachgegangen werde. Einzelheiten nannte der Sprecher nicht. Ein endgültiges Ergebnis sei erst nächste Woche zu erwarten.
Die Überreste des Leichnams waren am Dienstag bei der Beseitigung des Schutts eines Anfang Januar abgebrannten Bungalows entdeckt worden. Die von der Eigentümerin des Bungalows mit den Arbeiten beauftragte Firma hatte die Polizei informiert. Ob die aufgefundenen Überreste des Leichnams mit dem damaligen Brand in Verbindung stehen, ist offen. Auch zur Todesursache konnten noch keine Angaben gemacht werden. Es werde „in alle Richtungen“ ermittelt, sagte der Sprecher.
dpa/sei


