Bei einer landesweiten 48-stündigen Verkehrskontrolle hat die Brandenburger Polizei mehr als 2000 Temposünder erwischt. Spitzenreiter war ein Autofahrer auf der Autobahn 11 bei Joachimsthal (Barnim), der mit Tempo 209 unterwegs war, obwohl dort nur 120 Stundenkilometer erlaubt sind, wie das Innenministerium mitteilte.
Raserei, zu dichtes Auffahren und rücksichtsloser Fahrbahnwechsel seien die Hauptgründe für schwere Verkehrsunfälle. In Brandenburg gehen nach Angaben des Ministeriums mehr als 32 Prozent aller Verkehrstoten auf das Konto von Rasern.
Von den jetzt erwischten Rasern müssten 39 Fahrer in Kürze mit einem „saftigen Bußgeld“ rechnen und für mindestens einen Monat den Führerschein abgeben. Zudem seien 9 Abstandsünder und 7 Autofahrer wegen gefährlichen Überholens mit einem Bußgeld belegt worden. Für fünf Alkoholsünder sei die Fahrt beendet worden. Bei den Kontrollen im Zuge einer europaweiten Aktionswoche, an der sich auch andere Bundesländer beteiligten, seien 267 Beamte eingesetzt gewesen.
dpa/sei



