Nach dem gewaltsamen Tod eines 38 Jahre alten Mannes in Straupitz (Dahme-Spreewald) hat sich der gesuchte Tatverdächtige gestellt. Bei ihm handele es sich um einen 25 Jahre alten Mann aus dem Ort, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Cottbus, Petra Hertwig, am Mittwoch. Er sei selbst zur Polizei in Tuttlingen in Baden-Württemberg gegangen, nachdem am vergangenen Montag gegen ihn Haftantrag gestellt und überregional nach ihm gefahndet worden war. Noch am Mittwoch werde der Beschuldigte wohl dem Haftrichter vorgeführt und danach in die Lausitz überstellt.
In Straupitz war am Ostersonntag in einem leeren Hundezwinger die Leiche des ebenfalls ortsansässigen 38-Jährigen entdeckt worden. Laut Hertwig starb er an „äußerer Gewaltanwendung gegen den Kopf“. Das habe die Obduktion ergeben. Nach bisherigen Erkenntnissen seien Opfer und Täter bei einem Osterfeuer in Streit darüber geraten, dass die Hunde des Tatverdächtigen nicht angeleint waren. Ob Alkohol im Spiel war und ob der Hundezwinger, in dem die Leiche gefunden wurde, auch der Tatort ist, wird noch ermittelt. Der mutmaßliche Täter lebte laut Medienberichten mit seiner Lebensgefährtin auf einem Firmengelände am Rande von Straupitz.
dpa/sei


